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Lotte-Lehmann-Akademie : Die heiße Phase läuft

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zur achten Auflage der Lotte-Lehmann-Akademie erwarten die Macher leistungsstarkes, internationales Teilnehmerfeld / Start: 6. August

Die heiße Phase läuft: Am 6. August beginnt die achte Lotte-Lehmann-Akademie. Schon vorweg zog diese Woche Henry Schweigel, der neue Fachbereichsleiter für Bildung, Soziales, Kultur und Tourismus, ein Resümee: „Ich bin seit zwei Monaten im Amt und mir wurde bereits in dieser kurzen Zeit sehr schnell klar, was für tolle Leuchttürme die Lotte-Lehmann-Akademie und die Lehmann-Woche für Perleberg sind. Aus meiner Sicht sind da zwei gute Institutionen für die Stadt entstanden, die eine super Ausstrahlung haben.“

Der künstlerische Leiter der Akademie und der Lehmann-Woche, Angelo Raciti, bedankte sich für die Vorschusslorbeeren und verwies zugleich darauf, dass man sich dieses Jahr auf ein qualitativ hochwertiges Teilnehmerfeld freuen dürfe. „Die jungen Künstler sind auf einem erfreulich hohen Niveau. Man könnte sie in etwa mit den Besten der beiden bisher wertvollsten Jahrgänge 2014 und 2015 vergleichen.“ 16 angehende Opernsängerinnen und -sänger umfasst das Feld – eine optimale Größenordnung, wie Raciti bemerkte. Sie kommen aus Chile, Mexico, Brasilien, Großbritannien, Deutschland, Norwegen, Zypern, den Niederlanden und aus den USA. Bis zum 27. August werden sie sich umfassend, professionell begleitet von einem hochkarätigen Dozententeam, auf ihre Sangeskarrieren vorbereiten und sich in vielerlei Hinsicht in Perleberg fit machen lassen. Angenehmer und seit Jahren höchst willkommener Nebeneffekt sind die Konzerte, die im Rahmen der Akademie veranstaltet werden. Sie erfreuen sich inzwischen so großer Beliebtheit, dass es zu einigen Terminen bereits jetzt nur noch Restkarten gibt. „Das betrifft den 14. August im L’Italiano und das Gran Finale am 26. August, beides in Perleberg, stark nachgefragt sind aber auch das Open Air im Schlosspark Grube, wo wir im vergangenen Jahr förmlich überrannt worden sind, und unser neuer Konzertort, die Terrasse des Kranhauses in Wittenberge“, macht Angelo Raciti deutlich.

Er fügt hinzu, dass sich 2016 der Todestag Lotte Lehmanns zum 40. Mal jährt. Und zwar genau am 26. August, dem Schlusstag der Akademie – zugleich Auftakt der sich anschließenden Lotte-Lehmann-Woche. Diesem Anlass werde man Programmteile widmen, so Raciti. Das müsse man sich aber keineswegs traurig oder tragisch vorstellen. Schließlich sei die herausragende Sopranistin, die am 27. Februar 1888 in Perleberg geboren wurde, nach einem langen, erfüllten Leben verstorben. Lotte-Lehmann-Schülerin Karan Armstrong wird die Inszenierung des Gran Finals am 26. August höchstselbst übernehmen und Wegmarken ihrer berühmten Lehrerin in das Repertoire des Abends einbauen, gibt Angelo Raciti einen kleinen Ausblick.

 

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erstellt am 15.Jul.2016 | 04:45 Uhr

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