Ostermarkt in Blüthen : Die Blechkuchen sind der Renner

Gudrun Breit (l.) und Regina Drewitz vom Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung strickten um die Wette. Besonders begehrt sind ihre Wollsocken und -hausschuhe.  Fotos: Susann MatschewskI (4)
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Gudrun Breit (l.) und Regina Drewitz vom Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung strickten um die Wette. Besonders begehrt sind ihre Wollsocken und -hausschuhe. Fotos: Susann MatschewskI (4)

Zwei Tage lang bot der Blüthener Frühjahrs- und Ostermarkt Kunsthandwerkliches und Kulinarisches und lockte zahlreiche Besucher an

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24. März 2014, 12:00 Uhr

Schauen, kaufen, schlemmen – einmal mehr hielt der Frühjahrs- und Ostermarkt in Blüthen am Wochenende, was er verspricht. Inzwischen seien es mehr als 50 Aussteller, die sich rund um den Reiterhof präsentieren und über 1000 Besucher, die am Sonnabend und Sonntag Richtung Blüthen strömen sagt Doreen Lüdemann zufrieden. Sie ist die Marktverantwortliche bei der Gemeinde Karstädt, organisiert die Veranstaltung seit vielen Jahren und stellt dabei fest: „Der Markt wird immer beliebter. Die Zahl der Aussteller und Besucher wächst mit jedem Jahr.“

Viele kommen hauptsächlich wegen der kulinarischen Angebote, weiß Lüdemann. Besonders die selbstgebackenen Blechkuchen vom Landfrauenverein hätten es den Leuten angetan. „Für manche sind die Kuchen die Hauptattraktion“, erzählt Doreen Lüdemann lachend. Die lange Schlange vor dem Kuchenstand bestätigt das. Zehn bis 15 verschiedene Sorten und Unmengen an Blechen backen die Landfrauen im Landfrauen-Café auf dem Hof, ständig wird Nachschub verlangt. Kassenschlager hier: „Die Donauwelle“, sagt Petra Herbon, die in der Küche im Café gerade geschäftig das nächste Blech in den Ofen schiebt.

Während auf dem Hof und in den Räumen am Reitplatz vor allem Gaumenfreuden – von Räucherfischen über Fleisch und Wurstwaren bis zum Schafskäse aus eigener Produktion – angeboten werden, steht in der Festhalle das Kunsthandwerk im Fokus. Gudrun Breit und Regina Drewitz vom Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung stricken schon die nächsten Socken und Puppenkleider, während ihre Waren über den Tisch gehen. „Besonders unsere Wollsocken und -Hausschuhe kaufen die Leute gern“, erzählen die beiden.

Bei Erdmute und Lothar Hartig ein paar Stände weiter sitzen Kinder an einem langen Tisch und bemalen Tierfiguren aus Gießkeramik mit bunter Farbe. „Die Kinder mögen das sehr gern und die Eltern sind froh, dass sie ihre Kinder ein paar Minuten bei uns abgeben können“, erzählt Erdmute Hartig lachend. Über 1000 Formen haben sie zu Hause in Altenhof bei Röbel, aus denen sie Pferde, Robben oder Kätzchen herstellen und sie auf Märkten verkaufen. „In Blüthen gehören wir schon lange zu den Stammausstellern“, so Erdmute Hartig.

Die Händler und Gewerbetreibenden kommen eben nicht nur aus der Prignitz. „Es sind sogar einige aus Berlin und Hamburg dabei“, so Doreen Lüdemann. Die Besucher mögen die Vielfalt der Aussteller und die Mischung aus Kulinarik und Handwerk. „Wir kommen jedes Jahr her, es gefällt uns sehr“, sagt Norbert Arich aus Wittenberge, der mit seiner Frau Karin über den Markt flaniert. Im Beutel haben sie schon zwei Gläser Honig. „Jetzt haben wir eben eine Holzente für unseren Urenkel gekauft.“

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