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Der Prignitzer

16. Dezember 2017 | 23:15 Uhr

Der Winter hat das Land im Griff

vom

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2012 | 08:33 Uhr

Potsdam Starker Schneefall und Glätte haben gestern auf Brandenburgs Straßen zu erheblichen Problemen geführt.

Bis zum Nachmittag registrierte das Polizeipräsidium in Potsdam mehr als 125 Unfälle. Diese seien meist relativ glimpflich abgelaufen, sagte ein Sprecher. Autofahrer müssten sich auch in den kommenden Tagen auf Glatteis und Schneeverwehungen einstellen, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam. Der Schneefall schwäche sich zwar ab, sei aber heute und morgen weiter wahrscheinlich, sagte DWD-Meteorologe Hans-Werner Voß.

Auch Pendler müssen wegen der Witterung mit Behinderungen rechnen: Im gesamten S-Bahnnetz kam es zu Verspätungen durch Weichenstörungen oder eingefrorene Türen. Zugausfälle gebe es nur vereinzelt, sagte ein Sprecher. Die Deutsche Bahn drosselte im bundesweiten Fernverkehr die Maximalgeschwindigkeit auf 200 Stundenkilometer, um Betriebsschäden zu verhindern.

Gestern hatte es in ganz Brandenburg kräftig geschneit. Besonders intensiv zeigten sich die Schneeflocken in der Bundeshauptstadt, wo ein teils ungemütlicher Wind durch die Straßen fegte. Die Anfangs dünne Schneedecke wurde schnell dicker und erreichte laut DWD stellenweise bis zu 10 Zentimeter.
In der Niederlausitz hatte es bereits am Morgen für eine Schlittenfahrt gereicht. In Graustein bei Spremberg (Spree-Neiße) lagen laut DWD 10 bis 15 Zentimeter Schnee. Am Tag kamen bis zu 10 Zentimeter hinzu.

Die schönen Seiten des Winters hatten sich am Samstag Besuchern des Spreewalds gezeigt: Sie konnten vom Weihnachtsmarkt am Hafen in Lübbenau mit Kähnen durch die Winterlandschaft zum Weihnachtsmarkt im Freilandmuseum nach Lehde fahren.

Laut DWD bleiben die Temperaturen weiter im leichten Frostbereich. Ab Wochenmitte sei wieder mit zweistelligen Minustemperaturen zu rechnen.

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