Gesundheitszentrum Wittenberge : Der neue Hautarzt ist da

Anis Almohamad (Mitte) freut sich über das Bild der regionalen Künstlerin Ursula Wichmann, mit dem Bürgermeister Dr. Oliver Hermann (l.) ihn in Wittenberge ganz herzlich begrüßt. Groß ist auch die Freude bei Karsten Krüger (r.), Geschäftsführer der Kreiskrankenhaus gGmbH, über die Eröffnung der Facharztpraxis für Dermatologie.
Anis Almohamad (Mitte) freut sich über das Bild der regionalen Künstlerin Ursula Wichmann, mit dem Bürgermeister Dr. Oliver Hermann (l.) ihn in Wittenberge ganz herzlich begrüßt. Groß ist auch die Freude bei Karsten Krüger (r.), Geschäftsführer der Kreiskrankenhaus gGmbH, über die Eröffnung der Facharztpraxis für Dermatologie.

Gestern erste Sprechstunde bei Anis Almohamad / Der Berliner leitet im Gesundheitszentrum die neue Facharztpraxis für Dermatologie

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02. April 2015, 08:00 Uhr

Gestern früh begann für Anis Almohamad sein erster Arbeitstag in Wittenberge. Der Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten führt die neue Praxis für Dermatologie des Gesundheitszentrums in der Perleberger Straße. Nach Jahren ohne Facharzt auf diesem Gebiet hier in Wittenberge und in der näheren Umgebung war die Nachfrage nach einem Sprechstundentermin bereits Wochen vor der Eröffnung riesig. „Das zeigt uns, wie wichtig diese Facharztpraxis für Dermatologie hier ist. Wir sind sehr froh, dass wir Herrn Almohamad gewinnen konnten“, sagte gestern zur offiziellen Begrüßung Karsten Krüger als Geschäftsführer der Kreiskrankenhaus gGmbH.

Die Krankenhausgesellschaft hat im Gesundheitszentrum bislang vom sozialmedizinischen Dienst genutzte Räumlichkeiten zur Praxis umbauen lassen. Bevor sich gestern am frühen Mittag die Gratulanten einstellten, hatte Almohamad pünktlich um 9 Uhr mit der Behandlung seines ersten Patienten begonnen und bis zum offiziellen Händeschütteln sehr gut zu tun. Für die beiden Arzthelferinnen Mandy Klewin und Sandy Kern riss auch dann die Arbeit nicht ab. Die Nachfrage nach Sprechstundenterminen hält an. Mandy Klewin und Sandy Kern sind übrigens Prignitzerinnen, die nach Jahren auswärts über mehrere Stationen jetzt in die Heimat zurückgekehrt sind. „Zuhause ist Zuhause“, kommentiert Sandy Kern.

Anis Almohamad ist Berliner, wohnt auch dort. „Mein Weg zur Praxis mit dem ICE dauert 50 Minuten.“ Das seien Berliner Verhältnisse, sagte der sympathische Mann gestern schmunzelnd. Und fügte hinzu: „Zum Glück ist Wittenberge ein Knotenpunkt.“ Er sei auf die Stadt durch den Austausch mit Kollegen aufmerksam geworden. „Es war im Gespräch, dass seit Jahren schon eine Facharztpraxis für Dermatologie fehlt. Und ich suchte für mich die Herausforderung, eine Praxis aufzubauen.“ Zu dieser Herausforderung sei nun Wittenberge geworden. Denn die Gespräche mit Landrat Torsten Uhe und dem Geschäftsführer der Krankenhaus gGmbH, bei der er ja angestellt ist, „haben mich sehr optimistisch gestimmt“. „Und ich habe sehr gute Unterstützung im Vorfeld erfahren.“

Bürgermeister Dr. Oliver Hermann ist, wie er gestern sagte, „ein Stein vom Herzen gefallen“. „Ich bin sehr erleichtert, dass dieses dringliche Problem in der medizinischen Versorgung gelöst werden konnte, dass das Kreiskrankenhaus, dessen Einrichtung das Gesundheitszentrum ja ist, sich so engagierte und den Standort so stärkt.“

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