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Kulinarisches Wittenberge : Der Neue am Herd im Theaterkeller

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Das kulinarische Herz des Kulturhauses hat sich neu aufgestellt

von
erstellt am 28.Feb.2016 | 09:00 Uhr

Wer im Theaterkeller am Herd steht, kocht für Jürgen von der Lippe, Max Raabe und in der kommenden Woche für Frank Schöbel, wenn dieser im Kulturhaus auftritt, ebenso wie für den ganz normalen Restaurantgast aus der Prignitz. Und wenn der Kulturbund zum Völkerball lädt, geht die Reise kulinarisch in fremde Länder oder ins Mittelalter bei Hildegard-von-Bingen-Abenden. Der neue Mann in der Küche des Theaterkellers ist Sascha Sappok. Der junge Koch ist sich der Bandbreite, die sein neuer Job mit sich bringt, wohl bewusst und geht sie mit Selbstbewusstsein an. „ Meine Gerichte sind so angelegt, dass sie viele unterschiedliche Geschmacksnuancen bieten“, sagt der Prignitzer und greift damit auf die Erfahrungen zurück, „die ich bei den beiden Sterneköchen in Berlin machen konnte, bei denen ich für jeweils einen Monat im Praktikum war“. Sappok ist kein Neuling im Beruf, hat als Selbstständiger im Beruf schon vielfach unterschiedliche Erfahrungen und Inspirationen sammeln können, wie er sagt.

Davon wird nun der Theaterkeller als kulinarisches Herz des Wittenberger Kultur- und Festspielhauses profitieren, ist Lars Meiswinkel überzeugt. Der Geschäftsführer des Theaterkellers freut sich, wie er sagt, auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Küchenchef, erhofft sich eine kulinarische Verbindung von Qualität und Innovation. Die Regionalität wird dabei eine gewichtige Rolle, aber nicht die alleinige Rolle spielen, so Sappok. Seine Maxime: „Die jeweilige Jahreszeit muss sich in den frischen Produkten auf den Tellern wiederfinden.“ Entsprechend ist auch die seit gestern gültige neue Karte gestaltet. Ein Thema für ihn sei beispielsweise auch Wild. An den jeweiligen

Wildwochen in der Prignitz will sich der Theaterkeller künftig beteiligen. Und wenn dann noch Jagdhornbläser engagiert werden können, werde es eine richtig runde Sache, ist auch Geschäftsführer Meiswinkel überzeugt.

Für einige Tage war der Theaterkeller jetzt geschlossen. „Nach 17 Jahren quasi im ununterbrochenen Betrieb haben wir das Restaurant aufgefrischt“, so Meiswinkel. Das Ergebnis ist verblüffend. Durch den geschickten Einsatz von Licht – auch als indirekte Quelle – ist der Raum jetzt beispielsweise anders ausgeleuchtet, heller und wirkt noch weiter. „Wir sind von dem Ergebnis sehr angetan“, sagt Meiswinkel.

 
 

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