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Plattenburgspektakel : Der Kampf um das letzte Einhorn

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Das Plattenburgspektakel entführt in die Welt der Feen, Zwerge und Fabelwesen. Die Besucher können an einem kostümierten Umzug teilnehmen.

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erstellt am 18.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Die gefürchteten weißen Reiter, wie in der Erfolgsserie „Game of Thrones“, werden wohl nicht nach Plattenburg kommen. Aber dennoch wird das diesjährige Mittelalterspektakel am 18. und 19. Juni seine Gäste tief in die Welt der Fabelwesen entführen. Mittelalter-Fantasie heißt das Motto.

Die Ritter der Burg Stargard werden nicht um Ehre und edle Frauen kämpfen, sondern um das letzte lebende Einhorn. Etwas weniger elegant kommen Ritter aus böhmischen Landen angereist. „Die werden sich ordentlich auf die Gusche hauen“, verspricht Mike Laskewitz vom veranstaltenden Tourismusverband Prignitz beim gestrigen Pressegespräch.

Dazu passend treffen Besucher auf Amazonen. Aber Vorsicht! Sie mögen verführerisch aussehen, wollen aber ihre dunkle Seite offenbaren. Wer wissen möchte, was ein Ritter alles können muss, darf die Knappenschule besuchen – eines von vielen Angeboten speziell für die Kinder.

Daneben wird es eine Reihe von weiteren Workshops geben oder man entscheidet sich gleich für das Wildniscamp. Jörg Pospich von der Wildnisschule zeigt Kindern und Erwachsenen, wie sie einen Bogen bauen, lernen, das Ziel zu treffen. „Wir werden Stock- und Bodenkampf lernen, uns über den Burggraben hangeln“, sagt er. Gekocht wird über dem offenen Feuer. Das bereits am Freitag beginnende Camp richtet sich speziell an Familien, Kinder von 3 bis 13 Jahren können teilnehmen. Maximal 25 Teilnehmer versprechen eine familiäre Atmosphäre.

Neu in diesem Jahr ist ein Umzug mit kostümierten Besuchern. „Immer mehr Gäste kommen im Kostüm und das haben wir aufgegriffen“, sagt die Hexe Chibraxa. Egal ob es nur ein Mantel, ein Tuch oder eine ganze Figur sein wird – jeder darf sich am Umzug beteiligen. „Anschließend werden die Kostüme auf der Bühne präsentiert. Neben den drei Hauptpreisen wird jeder Teilnehmer eine kleine Überraschung erhalten. Am Sonntag folgt ein Umzug mit den Kindern.

Nicht nur das Programm und die Burg sollen in die Anderswelt entführen. Auch die Stände der Händler werden das Motto aufgreifen bis hin zur Kulinarik, die wieder stärker mittelalterlich geprägt sein werde als im Vorjahr, kündigt Laskewitz an. Die kleine Brauerei im Burgkeller will beispielsweise eigens für das Fest ein Feen-Bier brauen.

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