Karstädt : Der Feuchtigkeit erst einmal Herr werden

Der Feuchtigkeit im Boden erst einmal Herr werden, heißt die Devise in der ehemaligen Schulküche in der Kita Kinderland.
Der Feuchtigkeit im Boden erst einmal Herr werden, heißt die Devise in der ehemaligen Schulküche in der Kita Kinderland.

Alte Schulküche in der Kita Kinderland benötigt dringende Deckensanierung

svz.de von
06. März 2014, 08:59 Uhr

„Es ist hier ein angenehmes, schönes Arbeiten“, sagte Monika Müller von der gleichnamigen Schulküche den Mitgliedern des Sozialausschusses der Gemeinde Karstädt. Am Dienstagabend besichtigten sie die sanierte Küche in der Karstädter Grundschule, die hell, freundlich, geräumig ist. Die Gemeinde und Monika Müller teilten sich die auf rund 60 000 Euro angestiegenen Sanierungskosten.

Die sind allerdings wirklich bestens angelegt. Man mag sich gar nicht vorstellen, dass Monika Müller und ihr Team bis Ende letzten Jahres in der alten, maroden Schulküche in der Kita Kinderland gekocht haben. Der Fußboden ist total verfault, die Feuchtigkeit ist nicht zu übersehen. Um es drastisch mit den Worten des Karstädter Bauamtsleiters Christian Gadow zu sagen: „Da wäre man irgendwann durchgebrochen.“ Die Mitarbeiterinnen der Schulküche mussten ja jeden Tag den Fliesenboden schon aus hygienischen Gründen abspritzen. Doch das Wasser lief zum Teil nicht durch die Abflüsse, sondern versickerte im abgesackten Boden. Wenn man im Keller unter der Küche steht, sieht man den Schaden in der Decke noch deutlicher.

„Wir müssen erst einmal die Feuchtigkeit beseitigen, also entkernen und die Decke trocken bekommen“, erklärt Christian Gadow. Er holt sich Angebote für die Deckensanierung ein, die dann kurzfristig realisiert werden kann. Damit die Kosten nicht so hoch werden, beauftragte Gadow den Hausmeister der Kita Kinderland, Armin Grüning, damit, den Fliesenboden herauszustemmen. Seit ein paar Tagen gleichen die Räume einer Baustelle.

Doch was wird aus ihnen? „Wir hätten gern eine kleine Aula, dann könnten wir dort zum Beispiel unseren Oma- und Opatag feiern“, meinte Kita-Leiterin Marika Krohn. Doch das steht alles in den Sternen. „Im Moment ist nichts geplant. Wir haben kein Geld. Wenn wir in diesem Jahr die Deckensanierung hinbekommen, kann man sich überlegen, was man nächstes Jahr machen kann“, so der Bauamtsleiter.


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