Europan-Wettbewerb : Der Eingang darf ruhig schicker sein

Die Wittenberger mit ihren Gästen aus Berlin und Köln beim Spaziergang auf der Promenade. Links das von der WGW erworbene Haus.
Die Wittenberger mit ihren Gästen aus Berlin und Köln beim Spaziergang auf der Promenade. Links das von der WGW erworbene Haus.

Uferpromenade: Spanische Architekten mit Konzept für ansprechenden Zugang und umliegendes Areal

23-11368044_23-66107913_1416392308.JPG von
10. März 2015, 08:00 Uhr

Junge, in Berlin lebende und arbeitende Spanier befassen sich mit der, wie die Fachleute es sagen, Eingangssituation zur neuen Uferpromenade von der Hafenstraße aus. Mit einfachen Worten ausgedrückt: Dort, wo der neue Uferweg beginnt, darf es künftig ruhig etwas schicker aussehen. Das Stadtbauamt hat den Auftrag an ein Architektenbüro vergeben, das beim Europan-Wettbewerb, der sich ja bekanntlich mit den Speichern und deren Umfeld befassten, zu den Erstplatzierten gehörte. Petra Lüdtke als stellvertretende Bauamtschefin sagt, die Architekten würden für den Bereich ein städtebauliches Konzept entwerfen.

Auch der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, Torsten Diehn, nimmt Bezug auf den Europan-Wettbewerb, als es um die, nennen wir sie Eingangspforte zum Promenadenweg geht. „Was sich jetzt vollzieht, ist quasi die Weiterentwicklung von Europan“, sagt Diehn. Seine Gesellschaft, die WGW, hat das Wohnhaus erworben, das sich linker Hand direkt am Promenadenaufgang befindet. Selbstverständlich bleibe es stehen, sagt Diehn. Der WGW-Geschäftsführer will aber nicht ausschließen, dass Nebengebäude rückgebaut werden. Und er spricht davon, dass es nicht allein um eine städtebauliche Lösungen für den Eingang zur Promenade geht. Das Anliegen sei weiter gefasst. Der gesamte Bereich um das ehemalige Hauptzollamt, das die WGW derzeit saniert und zum Wohnhaus umbaut, müsse eine angemessene Aufwertung erfahren. Noch ist das Areal, das sich zwischen dem Promenadenweg und der Bad Wilsnacker Straße Richtung Stadt an den alten Stadthafen anschließt, weitgehend unstrukturiert. Mögliche Perspektiven auch für dieses Gelände waren in einigen Europan-Wettbewerbsbeiträgen angeklungen.

Das WGW-Grundstück mit dem denkmalgeschützten alten Zollamt grenzt unmittelbar an die Uferpromenade. Sie ist fertig. Die Stadt lädt am 9. Mai zum deutschlandweiten Tag der Städtebauförderung die Bürger zur Einweihung ein. „Dieses Stück Wittenberge zeigt man gern vor“, sagten gestern Ramona, Margot und Uwe Paarmann. Die Elbestädter unternahmen mit ihren Besuchern aus Köln und Berlin – Margarete und Wilfried Quaglia sowie Richard und Ramona Meurer – einen Mittagsspaziergang. Wie die Kölner erzählten, „waren wir im letzten Sommer hier“. Voller Anerkennung meinten sie: „Seit dem hat sich aber noch einmal mächtig was getan.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen