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kultnacht in Wittenberge : Den Nedwighafen gerockt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Kultband City, Jennifer Rush und Chris Norman präsentierten ihre unvergessenen Hits vor voll gefülltem Konzertgelände in Wittenberge

svz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 08:00 Uhr

„Schön euch hier alle auf einem Haufen zu sehen“, rief Toni Krahl, Sänger und Gitarrist von City, den Besuchern der Radeberger Kultnacht am Wittenberger Nedwighafen zu. Es war der Auftakt auf dem voll gefüllten Konzertgelände am Samstagabend. Mit „Drüben in Amerika“, „Am Fenster“ oder „Es ist immer noch Sommer“ heizten die Ost-Rocker, die seit über 40 Jahren auf der Bühne stehen, die Stimmung an. Und diese war da wieder bestens, nachdem sich der Einlass um gut 20 Minuten verzögerte und in der Folge auch der Konzertbeginn um eine halbe Stunde.

Aber kaum auf dem Gelände gekommen, organisierten sich ganz Pfiffige schnellstens eine Bank, trugen sie aus den Pavillons auf die herrliche Freifläche. Auch Viola Brömme und Stephanie Jarchow aus Glöwen ergatterten sich einen Bank-Platz. „Ich bin wegen City hier. Eigentlich ist es ungewöhnlich, dass ich in meinen Alter Ostrock höre. Aber ich find’s toll. Die beiden anderen nehme ich so mit“, meinte die 24-jährige Stephanie Jarchow. Das sahen die meisten anders. Vorwiegend die mittlere Generation war es, die bei allen Titeln aller drei Interpreten ziemlich textsicher war.

„Es gab Verzögerungen beim Soundcheck. Bei drei Künstlern müssen wir ihnen die Zeit einräumen, das sind wir den Musikern schuldig, dass sie sich in Ruhe vorbereiten können“, erklärte Veranstalter Roy Hartung auf „Prignitzer“-Nachfrage. Auch bei der Datenspeicherung beim Soundcheck gab es Probleme, so dass Jennifer Rushs Auftritt nicht optimal lief. Die Rockröhre gab natürlich ihre Riesen-Hits wie „Ring of Ice“ oder „Power of Love“ zum Besten.

Doch wie überall, kam das Beste zum Schluss. Je später der Abend, um so mehr stieg die Spannung bei aufziehendem Wetterleuchten. Alle fieberten dem Auftritt des großen Stars Chris Norman entgegen. Ob nun Titel aus seiner Solo-Karriere oder die von Smokie – als „Stumblin in“, „Living next door to Alice“, „Needles and Pins“ oder „Midnight Lady“ – ertönten, er rockte den Nedwighafen. Zum Bedauern der Fans ließ er sich aber nach seinem begeisternden Auftritt nicht mehr zu einer minutenlang geforderten Zugabe bewegen.


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