Stadthafen Wittenberge : Dem Wasser ganz nah sein

So ist  die Wassererlebnisplattform kontruiert.   Zeichnung: Ing.büro Rauchenberger
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So ist die Wassererlebnisplattform kontruiert. Zeichnung: Ing.büro Rauchenberger

Dalben und Pfähle für Steg und Ponton sind da

svz.de von
05. Dezember 2014, 08:00 Uhr

Seit gestern arbeiten Berliner Wasserbauer für Wittenberges schönes neues Gesicht an Stepenitz und Elbe: Sie spülen und rammen sieben Pfähle und vier Dalben nahe der Spundwand in den Flussgrund. Jede der Stahlkonstruktionen ist an die 18 Meter lang und wird sieben Meter tief in den Grund getrieben. Eine ganze Reihe von Wittenbergern verfolgte gestern, wie die riesigen Röhren, die per Schiff kamen, am Kranhaken hingen und dann langsam ins Wasser gelassen wurden. Ein sehr beeindruckendes Bild.

An den vier Dalben sollen mit Beginn der Saison 2015 Schiffe – Ausflugsdampfer ebenso wie kleine Sportboote – zum Ein- bzw. Aussteigen festmachen können. Hinzu kommen die Pfähle für die Plattformen. Diese sind für Leute gedacht, die dem Wasser ganz nahe sein wollen, quasi auf ihm stehen wollen, ohne sich nasse Füße zu holen.

Harald Schulz aus der Tiefbauabteilung im Stadtbauamt erklärt, dass die Konstruktion aus zwei Plattformen von jeweils rund 25 Quadratmeter Größe mit zwei Gangways besteht. Das Ganze wird an den besagten sieben Pfählen befestigt. Die unten stehende Zeichnung des verantwortlichen Ingenieurbüros Rauchenberger verdeutlicht, wie das mit dem Wassererlebnis funktioniert.

Über die erste Gangway von der Promenade aus erreicht man die Zwischenplattform, die nach oben hin beweglich – wegen des veränderlichen Wasserstandes – an den Pfählen befestigt ist. Über die zweite Gangway geht es dann weiter dem Wasser entgegen, wo die zweite Plattform an den Pfählen schwimmt – je nach Pegelstand weiter oben oder unten.

Die beiden Plattformpontons werden aus Aluminium gefertigt – und zwar auf der Werft in Havelberg. „Die Werft liefert die beiden Pontons noch in diesem Jahr. Sie kommen dann auch gleich noch an ihren Standort“, sagt Harald Schulz. Die Gangways bleiben bis zum Saisonstart im Frühjahr hingegen noch an Land.

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