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Der Prignitzer

18. Oktober 2017 | 09:33 Uhr

Straßenbau : Deichstraße wird saniert

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bauprojekt in Abbendorf soll im September fertig sein und kostet 220 000 Euro. Notdürftiger Parkplatz, Pflegedienste haben freie Zufahrten. Schäden durch das letzte Hochwasser werden beseitigt.

von
erstellt am 27.Jul.2016 | 08:00 Uhr

Auf einer Länge von etwa 300 Metern wird derzeit die Deichstraße in Abbendorf saniert. „Mitarbeiter der Firma Universalbau aus Perleberg haben die Fahrbahn abgefräst. Es soll eine neue Asphaltdecke aufgebracht werden“, erklärte Thomas Lange von der Baubetreuung des Amtes Bad Wilsnack/Weisen auf „Prignitzer“-Anfrage.

Es sollen außerdem neue Borde gesetzt sowie der Wasserlauf und die Regenwasserableitung in Gräben und teils in den Seitenbereich der Straße erneuert werden. „Im Bereich der Deichauffahrt ist der Unterbau zu erneuern und eine Asphaltdeckschicht vorgesehen. Die Grundstückszufahrten, einige Bereiche des Gehwegs und die Seitenräume werden an die neuen Straßenhöhen angepasst“, so Lange. Anfang September soll die Sanierung beendet sein. Das Projekt kostet 220 000 Euro und wird komplett aus Mitteln des Hochwasserfonds bezahlt. Für die Gemeinde entstehen keine Kosten.

Solange gebaut wird, ist die Deichstraße voll gesperrt. Bürger sollen den Gehweg nutzen, um zu Fuß ihre Grundstücke zu erreichen. Ein provisorischer Parkplatz ist neben der Feuerwache auf der Wiese eingerichtet. Mülltonnen und gelbe Säcke können weiterhin abgeholt werden, da sie von der Baufirma an einen zugänglichen Ort gestellt werden. „Pflegedienste wurden über die Bautätigkeit sowie die Erreichbarkeit ihrer Kunden rechtzeitig informiert“, so Lange. Speziell wurde darauf hingewiesen, dass beim Landkreis in Ausnahmefällen eine Sondergenehmigung der Deichbefahrung eingeholt werden muss, um zum Beispiel pflegebedürftige Anwohner im hinteren Baubereich besser erreichen zu können. „Mit dem Unternehmen Prignitz Menü, das einige ältere Anwohner beliefert, wurde eine Vereinbarung getroffen, so dass die Essensversorgung gewährleistet bleibt“, schildert Lange, der die Notwendigkeit der Sanierung begründet. „Die Straße ,Am Deich’ ist eine wichtige Zufahrt zum Deich und spielt daher bei der Deichverteidigung eine übergeordnete Rolle. Durch Qualmwasser war der Untergrund der Straße offenbar zeitweise nicht ausreichend tragfähig“, beschreibt der Diplom-Ingenieur. Insbesondere am Fahrbahnrand sei es zu Abbrüchen der Deckschicht gekommen. Des Weiteren hatten sich Risse im gesamten Straßenverlauf gebildet. Die Bordsteine sind eingedrückt bzw. abgesackt. Die Auffahrten zum Deich waren bisher nicht ausreichend befestigt und infolge des Hochwassers stark beschädigt worden.

 

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