Prignitzer Gastronomie : Dehoga will zu alter Stärke zurück

Florian Piehl ist mit seinem Anker-Café Mitglied im Kreisverband des Dehoga geworden.
Florian Piehl ist mit seinem Anker-Café Mitglied im Kreisverband des Dehoga geworden.

Junge Gastronomen setzen auf Netzwerk im Verband und wollen sich mit Aktionen einbringen. Wildwochen starten.

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26. September 2018, 05:00 Uhr

Neue Mitglieder, ein zunehmend jüngeres Durchschnittsalter, gemeinsame Aktionen – der Prignitzer Kreisverband des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes (Dehoga) ist mit seiner jüngsten Entwicklung zufrieden. Das sagen übereinstimmend der Vorsitzende Jan Lange und sein Stellvertreter Roy Hartung.

Als jüngstes Mitglied haben sie Florian Piehl begrüßt. Seit Mitte Juni ist er der Inhaber des Anker-Cafés in der Elbstraße in Wittenberge. Nachdem im Frühjahr bereits das benachbarte von Mika Drouin geführte Kranhaus eintrat, sind die Prignitzer mit jetzt 53 Mitgliedern der drittgrößte Kreisverband im Land, sagt Jan Lange. Weitere Neueintritte würden sich ankündigen.

„Dem Verband fehlt junges Blut“, sagt der 32-jährige Piehl. Er wünsche sich ein starkes Netzwerk, hoffe auf gegenseitige Unterstützung. „Von gemeinsamen Aktionen können wir doch alle profitieren“, meint er und verweist auf die anstehenden Wildwochen. Er wolle sich daran beteiligen. „Zu meinen Salaten biete ich Wildschweinschinken an, und ich werde einen Wildschweingulasch kochen“, sagt er. Das Fleisch stamme von regionalen Jägern. 15 Häuser wollen während der Wildwochen vom 9. Oktober bis 12. November Leckeres aus den heimischen Wäldern servieren, sagt Jan Lange. Das Fleisch könne direkt von Jägern oder vom Wildhandel Wilfried Wendt in Perleberg bezogen werden. An speziellen Wildabenden treten in manchen Häusern Jagdhornbläser aus.

Gäste würden das Angebot annehmen, das habe die Vergangenheit gezeigt. Desto mehr freut es Jan Lange, dass nach einer längeren Unterbrechung dieses Angebot seit dem vergangenen Jahr wieder offeriert werden kann.

Das sei auch ein Ausdruck der neuen Verbundenheit im Kreisverband, meint Roy Hartung. Die Prignitzer Aktivitäten werden im Land wahrgenommen, in Potsdam freue man sich darüber, so Hartung. Deshalb sei es auch möglich, über die Landesgeschäftsstelle beispielsweise Referenten in die Region zu holen.

Der nächste Wirtestammtisch findet bei Roy Hartung in der Neuen Mühle Perleberg statt. Dazu sind Mitglieder und Interessierte für den 16. Oktober von 15 bis 17 Uhr eingeladen.

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