Feldbrand : Defektes Kugellager sorgt für Inferno im Getreide

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Landwirt kann Technik retten, gut acht Hektar Weizen brennen ab.

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04. August 2015, 08:00 Uhr

Kilometerweit war die Rauchsäule zu sehen, die am Sonntagnachmittag aus dem Windpark zwischen Glövzin und Karstädt gen Himmel stieg. Am Boden fraßen sich zu dieser Zeit Flammen durch ein Getreidefeld und hinterließen nichts als schwarze Asche.

„Ich war mit dem zweiten Fahrzeug vor Ort“, berichtet Einsatzleiter und Wehrchef von Premslin/Glövzin, Olaf Freese. „Da war alles schon stark verraucht. Auf das Feld sind wir gar nicht mehr gekommen, also konnten wir uns nur darauf beschränken, an den Rändern Stellung zu beziehen, um ein Übergreifen der Flammen auf andere Flächen zu verhindern.

Während eine Winddrehung den Feuerwehren in die Hände spielt, die Flammenfront in Richtung der abgebrannten Fläche zurückgetrieben wird, kämpfen die Kameraden am Feldrand mit brennenden Bäumen. „Die Weiden sind innen hohl, das wirkt wie ein Kamin. Und als 1000 Liter Schaum und 4000 Liter Wasser keinen Erfolg brachten, mussten wir die Bäume fällen.“

Brandursache ist nach ersten Erkenntnissen ein heiß gelaufenes Kugellager an einem Mähdrescher. „Bei diesen Bedingungen reicht ein Funke, und ein Feld steht in Flammen“, sagt Freese. Der Schaden an Mähdrescher und Bäumen wird auf knapp 8000 Euro geschätzt, der Schaden auf dem Feld ist noch unbekannt.

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