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Der Prignitzer

20. November 2017 | 10:53 Uhr

Das Werben um junge Familien

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Umfrage soll Grundstein für Maßnahmen zu mehr Familienfreundlichkeit in der Region legen

von
erstellt am 27.Sep.2016 | 09:46 Uhr

Die Spielecke im Restaurant. Der Wickeltisch in öffentlichen Gebäuden. Erkrankte Kinder, die Eltern gegebenenfalls mit zur Arbeit nehmen können. Betreuungsmöglichkeiten, die nicht zeitlich routiniert beginnen oder enden, sondern sich den realen Arbeitszeiten der Eltern anpassen.

Mühelos ließen sich die Beispiele für Familienfreundlichkeit oder für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fortsetzen. Wohl jeder könnte ergänzen. Der Wachstumskern Prignitz will es genau wissen und startet ein Projekt: „Prignitz weitergedacht – familienfreundlich in die Zukunft“

Leiterin Steffi Blank entwickelt einen Fragebogen, der schon ab der kommenden Woche verteilt werden soll. „Wir wollen möglichst umfangreich erfassen, welche Angebote es gibt und welchen Bedarf die Menschen sehen“, sagte Steffi Blank auf dem gestrigen Pressetermin. Der Fragebogen sei an die Bürger, aber auch an Einrichtungen und Firmen adressiert.

Dass die Prignitz in Sachen Familienfreundlichkeit nicht bei Null beginnt, zeigen zwei Vorgängerprojekte, die sich bereits mit der Thematik befassten, so Sandra Balkow, Geschäftsführerin des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz (TGW), dass das Projekt umsetzt. Auf diesen Erfahrungen soll aufgebaut werden.

Das Fernziel ist klar definiert: Familienfreundlichkeit als Standortfaktor etablieren, im Ringen um Fachkräfte, Rückkehrer und junge Familien gegenüber anderen Regionen punkten. Sandra Balkow schwebt keine lange Anlaufphase vor, sondern eine zügige Umsetzung. „2017 bis 2019 wollen wir Maßnahmen durchführen“, sagte sie. Über die Finanzierung müsse kurzfristig entschieden werden. „Wir schauen, welche Fördermittel möglich sein könnten und gewiss werden auch Eigenmittel notwendig sein“, blickte sie voraus.

 

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