Das Haus in Zahlen

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01. März 2013, 05:25 Uhr

Auszüge aus der Chronik

- Planung: 1994 begannen die Planungen für einen Neubau des Hauses. Drei Varianten standen zur Auswahl: Perleberg, Wittenberge, auf halber Strecke - das Waldkrankenhaus. Mit nur vier Gegenstimmen entschied sich der Kreistag 1992 für Perleberg

- Kurioses: Perlebergs damaliger Bürgermeister Dietmar Zigan brachte zur Grundsteinlegung eine Kiste Sekt mit. Er hatte gegen Gesundheitsministerin Regine Hildebrandt gewettet, dass die Grundsteinlegung nicht mehr 1999 erfolgen würde, und verlor.

- Zahlen: Im Haus befinden sich etwa 300 Toiletten und 400 Waschbecken. 15 000 Steckdosen und 300 000 Meter Kabel wurden verlegt. Jährlich gibt es rund 3540 Operationen.

- Kunst am Bau: Mehrere Künstler haben dem Haus Charakter verliehen. Die Kleine Dott im Foyer stammt von Bernd Streiter, die Figuren Lebenslinien vor dem Haupteingang von Guntram Kretsch mar und das Glasrelief von Ute Stender.

- Eröffnung: Am 6. Februar 2003 wurde das Haus eröffnet. Nach 120 Jahren Bestehen der Prignitzer Krankenhäuser wurden alle Stationen mit ca.500 Mitarbeitern unter einem Dach vereint.

-Medizintechnik: 7,5 Millionen Euro wurden allein in medizinische Geräte investiert, darunter sind 128 elektrische Pflegebetten, MRT, Ultraschallgeräte, Laborautomaten. Mit den Jahren folgen u. a. das Linksherzkatheterlabor und acht Intensivbetten.

- Ausbildung: 263 Schüler wurden bis 2010 ausgebildet, 80 von ihnen arbeiten heute noch im Haus.

- Fundstücke: Gebisse, Ohrringe, Piercings, Geldscheine, Pantoffeln, Spielkarten haben Patienten liegen lassen.

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