zur Navigation springen
Der Prignitzer

11. Dezember 2017 | 20:08 Uhr

Das große Bauen beginnt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Start in der Wittenberger Straße am kommenden Mittwoch / Bushaltestellen dann außer Betrieb / Verkehr wird mit Ampeln geregelt

von
erstellt am 05.Sep.2014 | 22:15 Uhr

Die lange angekündigten und zwei Jahre lang vorgeplanten Arbeiten zur Sanierung der Wittenberger Straße und des Marienplatzes gehen los: Der Startschuss fällt am kommenden Mittwoch, dem 10. September, wie Bauamtsleiter Hagen Boddin am Freitag informierte.

Sowohl Anlieger als auch Verkehrsteilnehmer müssen sich bis zum voraussichtlichen Ende des Projektes im April kommenden Jahres auf Einschränkungen und Behinderungen einstellen. Bevor ab Ende Oktober im eigentlichen Sanierungsbereich – Marienplatz und angrenzendes Areal der Wittenberger Straße – gebaut wird, geht es am kommenden Mittwoch zunächst einmal mit Tiefbauarbeiten los, die der Westprignitzer Wasser- und Abwasserzweckverband sowie die PVU GmbH ausführen. Hier werden Leitungen erneuert. Dazu wird die Wittenberger Straße zwischen der Ecke Grahlplatz (Deichbäckerei Buchholz) und dem Marienplatz halbseitig gesperrt. Den Verkehr regeln Baustellenampeln. Auch der Gehweg sei in diesem Bereich dann nicht benutzbar, so Hagen Boddin. Die beiden Straßen am Grahlplatz werden zu Sackgassen, die man nur noch in Richtung Wittenberger Straße befahren kann und die dann hier enden.

Erforderlich macht sich überdies die Außerbetriebnahme der Bushaltestellen, die sich in der Wittenberger Straße beidseits befinden, so Uwe Schleich vom Ordnungsamt. Die Busse fahren und halten ab dem 10. September bis zum Frühling nächsten Jahres auf dem zentralen Omnibusplatz (ZOB) am Bahnhof. Wie Uwe Schleich weiter mitteilt, wolle die Verkehrsgesellschaft Prignitz die betroffenen Schulen gesondert über die veränderte Verkehrslage und die Erreichbarkeit der Haltestellen informieren.

Wie schon erwähnt, soll ab Ende Oktober im eigentlichen Sanierungsbereich gearbeitet werden. Der geplante Tiefbau in der Beguinen- und in der Nachtigallstraße – hier werden ebenfalls Leitungen durch WTAZV und PVU erneuert – schließt sich erst 2015 an. Mit der Ausführung des Projekts wurde die Perleberger Tiefbau GmbH beauftragt. Die bodendenkmalpflegerische Begleitung übernimmt die Archäologiefirma AAB aus Berlin. Hagen Boddin geht davon aus, dass man in diesem Gebiet eher nicht auf wertvolle mittelalterliche Funde stoßen werde. „Das ist ein klassisches Gründerzeitviertel, erbaut ab etwa 1870“, so der Fachmann. Nichtsdestotrotz seien frühzeitliche Funde natürlich immer möglich.

Finanziert wird das Großvorhaben, bei dem die Sanierung der Wittenberger Straße und des Marienplatzes im Fokus stehen, aus Fördermitteln des Programms „Stadtumbau Ost“, Teilprogramm „Aufwertung“, aus Eigenmitteln der Kommune sowie aus Anliegerbeiträgen gemäß der Straßenbaubeitragssatzung.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen