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Der Prignitzer

18. November 2017 | 07:51 Uhr

Das Feilschen kann beginnen

vom

svz.de von
erstellt am 30.Aug.2012 | 11:10 Uhr

Havelberg | Heute starten die Havelberger gemeinsam mit ihren Tausenden Gästen aus der ganzen Republik offiziell in ihre fünfte Jahreszeit. Um 15 Uhr eröffnet der Bürgermeister im Bayernzelt das Spektakel mit dem Fassbieranstich. Die Vorbereitungen sind optimal gelaufen, schätzt der Marktmeister ein.

Hektik ist nirgends zu spüren, alles läuft ruhig auf dem Festgelände im Havelberger Mühlenholz. Freundlich schallt ein Guten Morgen nach dem anderen über den Platz, alle sind gut gelaunt. Natürlich auch der Marktmeister.

So entspannt, wie die Anreise der Händler und Schausteller in diesem Jahr gelaufen ist, ist es nicht immer. "Viele Händler staunen, wie fest und gut befahrbar unsere Plätze eigentlich sind. Kein Wunder, dieses Mal hat es ja auch nicht wochenlang vorher geregnet", kennt Dieter Härtwig den Grund. Treckerfahrer, die sonst schwere Lkw, Hänger und Fahrgeschäfte auf die Standflächen ziehen, haben dieses Mal damit nichts zu tun.

Viele Havelberger strömen schon seit Montag auf den Pferdehandelsplatz und den Trödelmarkt, um zu schauen, welche Angebote ihnen gefallen könnten. Über 500 Händler waren bis Dienstagabend schon da. Auch die meisten der 75 Schausteller sind schon angereist und bauen ganz relaxt ihre Geschäfte auf. Gestern wurde lediglich noch auf "No Limit" gewartet. Ein großes Fahrgeschäft, das bis Dienstag auf einem anderen Rummel stand und dann über 500 Kilometer nach Havelberg gebracht wurde.

Ersatz für "Arround the world", das kurzfristig abgesagt wurde, ist gefunden. "Magic" steht dort jetzt. Der Schausteller, in Havelberg wie so viele schon gut bekannt, hat an diesem Wochenende keinen anderen Platz und ist am darauf folgenden beim Tangermünder Burgfest. Da lag der Pferdemarkt direkt auf der Route. "Wir setzen immer auch auf was Besonderes und hatten deshalb das andere Fahrgeschäft ausgesucht, leider sind wir enttäuscht worden", sagt Dieter Härtwig.

Auf dem Trödelmarkt können die Stände dieses Mal so gestellt werden, wie es geplant ist. Es gibt keine Wasserflächen und niemand muss auf einen anderen Platz ausweichen. Sollte es so trocken wie in den vergangenen Tagen bleiben, wird die Feuerwehr morgens wieder Hauptwege und Einfahrten mit Wasser besprühen, damit es nicht ganz so stark staubt. Der Marktmeister setzt aber auch aufs Wetter. "Kurze Schauer sind uns willkommen."

Für die Havelberger gibt es wieder den Buspendelverkehr vom Pferdemarkt über Uferstraße, Busbahnhof am Wasserturm, Mühlenweg, Edeka, Parkplatz Pritzwalker Straße am Kreisel, Kaserne, Art-Hotel, Parkplatz Bahnhofstraße und Uferstraße. Aufgrund der Baustelle in der Pritzwalker Straße kann es dazu kommen, dass die Busse den Takt nicht immer einhalten können.

Volle Busse, die sonst vom Park&Ride im Norden gleich zum Marktgelände fuhren, müssen auch die Umleitung über die Garnisonsstraße nehmen, halten dann aber nicht mehr an den Haltestellen. Wer vom Süden aus per Bus nach Havelberg kommt - StendalBus hat Sonderfahrten eingerichtet - sollte an der Uferstraße aussteigen und von dort aus zum Markt fahren, um nicht die Schleife durch die ganze Stadt machen zu müssen. Der Sonderfahrplan ist im Internet unter www.stendalbus.de zu finden.

Für die Besucher aus dem Norden, die über die B 107 von Glöwen aus kommen, empfiehlt der Marktmeister, den Parkplatz am Ortseingang Havelbergs nahe dem Kreisel zu nutzen. Dort gibt es das Park&Ride-Angebot. Viertel- bis halbstündlich fahren Busse direkt zum Marktgelände und natürlich auch wieder zurück. Die Ortseinfahrt (Pritzwalker Straße) ist weiterhin eine Baustelle und nur stadtauswärts befahrbar. Stadteinwärts führt die Umleitung über die Garnisonsstraße nach Havelberg.

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