Quadrium Cumlosen : Das Eigenleben der Papierplastiken

Gerd Bekker mit seiner Plastik „Adam und Eva - Der Sündenfall“.
Gerd Bekker mit seiner Plastik „Adam und Eva - Der Sündenfall“.

Gerd Bekker aus Wanzer stellt mit der Teilnahme am diesjährigen Quadrium erstmals in Brandenburg aus.

svz.de von
04. April 2019, 20:00 Uhr

Ab heute zeigt die Galerie Rolandswurt in Cumlosen ihre jährliche Ausstellung „Quadrium“. Unter dem Thema „Alles Papier“ hat Koordinator Horst Mencke dafür erneut vier Künstler aus den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gewinnen können. Bis zum 2. Juni präsentieren diese ihre Werke. „Der Prignitzer“ stellt die Künstler im Vorfeld vor. Heute: Gerd Bekker.

Wie passen diese Plastiken zum Thema „Alles Papier“, das fragt sich beim ersten Hinsehen der Betrachter. Doch alle Plastiken, die Gerd Becker, der in Leipzig und Wanzer arbeitet, in Cumlosen ausstellt, sind aus Papier. Seit etwa fünf Jahren hat er diese Gestaltungsform für sich entdeckt. Wenn er die ersten Bögen Papier mit Leim einstreicht, sie etwas zusammenknüllt und nach und nach zusammenfügt, weiß er noch nicht, welche Figur es am Ende wird. „Sie entwickeln bei der Arbeit ein Eigenleben“, so Gerd Becker. „Sie teilen mir dann zum Schluss mit, was sie werden wollen.“ Für die großen Figuren braucht der Künstler bis zu einem Vierteljahr. „Die kleineren sind so nach zwei bis drei Wochen fertig.“ Bei den großen Figuren, dauert am Ende auch der Trocknungsprozess etwas länger.

Horst Mencke war bei einer der Ausstellungen in Wanzer im benachbarten Sachsen-Anhalt. Er wusste damals schon, dass sich Bekkers Figuren gut im Saal der Galerie präsentieren können. Hier sind sie nun auch zu sehen. Gerd Becker ist mit seiner Teilnahme beim „Quadrium“ erstmalig im Land Brandenburg präsent.

Bisher erschienen:

Kerstin Weßlau, Brandenburg

Anita Schubert, Mecklenburg-Vorpommern,

Nadine Werner, Niedersachsen

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