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Der Prignitzer

13. Dezember 2017 | 08:20 Uhr

Das Andampfen kann beginnen

vom

svz.de von
erstellt am 24.Okt.2012 | 06:19 Uhr

Wittenberge | Bis auf einige wenige Restarbeiten sind die Vorbereitungen für das Dampflokfest am kommenden Sonnabend und Sonntag abgeschlossen. Klaus Ludwig, Vorsitzender des hiesigen Vereins historischer Lokschuppen, begutachtet zufrieden das Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes (Bw) und sieht sich im künftigen Schaudepot um.

Seine Männer und die vom Verein Dampflokfreunde Salzwedel haben in den vergangenen zwei Wochen ganze Arbeit geleistet. "Fast 3000 Tonnen Technik, Loks und Waggons haben wir auf Lkw, Tiefladern und Schienen aus Salzwedel hierher transportiert", sagt Ludwig. Damit ist die Fahrzeugsammlung des befreundeten Vereins fast vollständig im Schaudepot untergebracht. Nur zwei oder drei kleine Rangierloks fehlen noch, die sollen aber im November ihren Weg in ihr neues Domizil antreten.

Wenn am Sonnabend ab 10 Uhr das Eisenbahnmuseum im restaurierten historischen Ringlokschuppen 2 erstmals seine Tore für Besucher öffnet, kann nicht nur die alte Technik bestaunt werden. Auch zwei Loks werden fahrbereit sein: "Emma", die kleine Dampflok aus dem Jahr 1925 und eine große schwarze Güterzuglokomotive setzen sich dann schnaufend in Bewegung und drehen eine Runde um das Bahnhofsgelände. "Natürlich darf jeder, der möchte, auch mitfahren", verspricht der Vereinsvorsitzende. Zudem stehen Draisinen bereit und können ausprobiert werden. Daneben gibt es Führungen durch das ehemalige Bw und die Möglichkeit, das historische Stellwerk Wm zu besichtigen.

Die offizielle Übergabe findet bereits morgen statt. Ab dann spielt sich das Vereinsleben der rund 50 Salzwedeler Technikfreaks nur noch in Wittenberge ab. Um das Schaudepot werden sich beide Vereine gemeinsam kümmern. Als nächstes Projekt seien größere, regelmäßige Dampflokfahrten Richtung Perleberg, Pritzwalk und Wittstock geplant. Auch sei avisiert, die beiden Vereine zu einem zu verschmelzen. "Das ist aber noch Zukunftsmusik, so schnell wird das nicht passieren", macht Klaus Ludwig deutlich.

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