Naturfilmfestival : Darsteller: Frosch und Waschbär

Julia Schossner mit dem  Waschbären als Preis in der Hand, während Petra Schlaugat die beantworteten Quizfragen entgegen nimmt.
Julia Schossner mit dem Waschbären als Preis in der Hand, während Petra Schlaugat die beantworteten Quizfragen entgegen nimmt.

Deutschland längstes Naturfilmfestival im NABU-Besucherzentrum Rühstädt / Bufdi organisiert Vorstellung für Elbtalgrundschüler

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05. März 2014, 13:56 Uhr

„Ohne das Engagement von Julia Schossner, sie leisten momentan ihren Bundesfreiwilligendienst (BfD) beim NABU Brandenburg, hätten wir den Schülern dieses Event nicht bieten können“, betont Petra Schlaugat, Leiterin des NABU im Besucherzentrum Rühstädt. Die Rede ist von der Ökofilmtour, dem längste Filmfestival Deutschlands zum Thema Natur und Umwelt. Rund 160 Schüler der Elbtalgrundschule sahen sich am Donnerstagvormittag zwei ausgewählte Naturfilme in der Karthanehalle an. Für die ersten bis vierten Klassen lief „Mission Froschkönig“, die 5. und 6. Klasse sah „Waschbär - Einwanderer aus Wildwest“. Anschließend stand spielerische Umweltbildung auf dem Programm: die Jüngeren durften sich in einem Froschspiel ausprobieren, die Älteren bei einem Quiz beweisen.

Der NABU hat die Ökofilmtour in die Prignitz geholt. Kostenfreie Filmvorstellungen gibt es im Besucherzentrum in Rühstädt. Im Vordergrund steht dabei der Naturschutzgedanke, der für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, wobei Beiträge für Erwachsene überwiegen.

Julia Schossner konnte dieses Event nun für die Grundschüler organisieren. Unterstützt wurde sie dabei von der Naturwacht. Denn es gab viel im Vorfeld zu organisieren und vorzubereiten, Spiele und Quizfragen für den „Wissenskompass“ zum Laubfrosch und Waschbären zu konzipieren. „Als ich im Dezember vergangenen Jahres mein Konzept an der Schule vorgestellte, war zunächst von 40 Schülern die Rede. Dass letztendlich 160 Kinder teilgenommen haben, freut mich natürlich umso mehr.“, so Julia Schossner.

Aus Rühstädt stammend, beendete Julia ihr Studium mit einem Bachelor in Skandinavistik und Wirtschaftswissenschaften. Bei zwei dreimonatigen Praktika an einer schwedischen Schule in Berlin, bei der sie als Betreuerin nicht nur Spiele leitete, sondern auch Vertretungsstunden in den Fächern Mathe, Schwedisch und Deutsch für Nicht-Muttersprachler gab, kam ihr die Idee, mit Kindern zu arbeiten. Das konnte sie nun mit diesem Projekt umsetzen: „Ob ich aber mal Lehrerin werde, steht für mich noch nicht fest.“

Bis Mitte September wird Julia Schossner dem NABU noch zur Verfügung stehen und die Ausstellung „Weltenbummler Adebar“ im Besucherzentrum betreuen.

Ina Pleße, Lehrerin an der Elbtalgrundschule, ist von der Filmvorstellung und deren Wirkung auf die Schüler überzeugt: „Die Kinder waren durchgängig aufmerksam, was im Klassenraum nicht immer der Fall ist. Thematisch passt es auch: für die Jüngeren in Sachkunde, für die Älteren in den Naturwissenschaften, wobei wir fächerübergreifend arbeiten“.

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