zur Navigation springen

Pokal der Wirtschaft : „Damit hätten wir nie gerechnet“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wertschätzung und Motivation zugleich: Gymnasiasten Jennifer Roder und Arne Müller gewannen mit ihrer Arbeit über die Schacht GmbH

svz.de von
erstellt am 24.Jun.2014 | 13:03 Uhr

„Wir sind gut, wenn wir unter die ersten Zehn kommen“, hatte Jennifer Roder zuvor gehofft. Arne Müller wollte von Anfang an unter die ersten Drei. Die beiden Schüler der Klasse 8.3 vom Wittenberger Marie-Curie-Gymnasium allerdings hatten die Jury dermaßen mit ihrer Arbeit überzeugt, dass sie den „Pokal der Wirtschaft“ in der vergangenen Woche gewannen (wir berichteten). „Damit hatten wir nie gerechnet.“ Der Schülerwettbewerb ist ein Projekt des Prignitzer Netzwerkes Schule-Wirtschaft, im Auftrag des RWK Prignitz organisiert und ist somit schon zur Tradition geworden.

„Ich hatte meine Mutter mit dabei, sie konnte es kaum fassen“, erzählte die 14-jährige Jennifer, die schon im Lateinunterricht mit dem 13-jährigen Arne eine Gruppenarbeit geschrieben hat. Ihre Mitschüler vom Gymnasium „haben sich alle gefreut, dass wir den Pokal wieder an unsere Schule geholt haben“, sagte Jennifer. Der Wanderpokal bekommt, wie vor zwei Jahren, im Sekretariat einen Ehrenplatz, „so ist er für den Publikumsverkehr sichtbar. Wir sind natürlich stolz. So ein Pokal ist eine Form der Wertschätzung und auch eine Motivation für die Schüler. Junge Leute sehen, was sie erreichen können“, meinte Schulleiter Andreas Giske.

Ziel dieses Wettbewerbes ist, die Jugendlichen für Unternehmen in der Prignitz zu interessieren. „Wir als Schule schaffen den Rahmen dafür, wenn wir verschiedene Angebote anführen, bei denen sich die Jugendlichen ausprobieren können“, so Giske. In diesem Falle ist es der WAT-Unterricht der Lehrkräfte Sören Lewald und Petra Palloks. Letztere ist auch Jennifers und Arnes Lehrerin.

„Es hat Spaß gemacht, so eine Arbeit zu schreiben. Ich habe vorher gar nicht gewusst, dass es so viele Betriebe in der Prignitz gibt. Ich muss bei weiteren Arbeiten sehr sorgfältig sein“, nimmt Jennifer Roder als Eindrücke und Erfahrungen mit. Die Schüler mussten sich mit dem Thema „Vom Draht zum Gitter, vom Korn zum Müsli oder von der Bestellung bis zur (Aus-)Lieferung – Wie arbeiten Prignitzer Unternehmen?“ auseinanderzusetzen.

Die beiden Gymnasiasten suchten sich die Schacht GmbH Hoch- und Niederspannung Wittenberge aus. „Von außen sieht man ja die Produkte, die Transformatoren stehen überall in der Stadt. Unsere Eltern meinten auch, dass es dort sehr interessant sein kann“, so der 13-Jährige. Und sie hatten damit eine sehr gute Wahl getroffen. „Wir waren einmal für zwei, drei Stunden da. Herr Künstler hat uns jede Frage gut beantwortet, die Firma vorgestellt, die Reihenfolge der Arbeitsschritte von der Bestellung der Materialien, über die Verarbeitung bis zur Auslieferung sehr spannend erklärt“, berichtete Arne Müller. Mit ihrem umfangreichen Wissen der Schacht GmbH fertigten sie ihre 25-seitige Arbeit an und bebilderten diese – und das sehr überzeugend.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen