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Nach irrer Zerstörungsorgie : Dänische Randalierer zurück in ihrer Heimat

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Polizeidirektion Nord ermittelt weiter im Fall der Sachbeschädigungen. Journalist entschuldigt sich.

von
erstellt am 22.Jan.2015 | 20:24 Uhr

Die vier jungen Männer aus Dänemark, die Mitte vergangener Woche zunächst in einem Kyritzer Supermarkt randaliert und anschließend Einbrüche und Sachbeschädigungen verübt hatten, sind zurück in ihrer Heimat. Darüber informierte die Polizeidirektion Nord in Neuruppin auf Nachfrage.

Bereits am Mittwoch, dem 14. Januar, durften zwei der Männer mit einem Pkw die Heimreise antreten. „Der Besitzer des Autos, der selbst nicht mit nach Deutschland gekommen war, gestattete ihnen die Rückfahrt mit seinem Pkw“, so Polizeisprecherin Dörte Röhrs. Die brandenburgische Polizei habe sie bis zur Landesgrenze begleitet, dort hätten die Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Täter Nummer drei sei nach einer Nacht im Krankenhaus am Donnerstag per Zug abgereist. Peinlich dürfte es für den vierten im Bunde, einen 23-Jährigen, gewesen sein, den seine Eltern aus dem Krankenhaus abholten. „Beide waren von Ärzten als nicht gewahrsamsfähig beurteilt und deswegen ins Krankenhaus gebracht worden“, so Röhrs. Trotz der Abreise der Täter gingen die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungen weiter, hieß es.

Auch in ihrem Heimatland habe der Auftritt der Dänen für Aufsehen gesorgt. „Das dänische Fernsehen hat sich bei uns erkundigt, ob die vier wieder entlassen worden sind“, sagt Dörte Röhrs. „Der Journalist hat sich sogar für seine Landsleute entschuldigt und gesagt, nicht alle Dänen seien so, man könne bedenkenlos seinen Urlaub in Dänemark verbringen.“

 

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