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Feuerwehrgerätehaus in Groß Breese : Dach soll saniert werden

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Arbeiten am Gerätehaus in Groß Breese sollen im September beginnen / Mittlerweile haben die Kameraden ein weiteres Problem

von
erstellt am 18.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Voraussichtlich im September können die Sanierungsarbeiten am Dach des Gerätehauses der Feuerwehr in Groß Breese beginnen. „Die Aufträge sind vergeben, das Material bestellt“, sagt Wehrführer Fred Löther. Da die Fachfirma aber auch noch andere Aufträge habe, könnten die Arbeiten erst in einigen Wochen beginnen.

Rückblick: Im vergangenen Oktober ließen die Kameraden das asbestbelastete Gerätehausdach von einer Fachfirma öffnen. Dabei ging es kaputt. Eigentlich sollte die Sanierung schon vergangenes Jahr in Angriff genommen werden. Im Haushalt 2016 waren auch 10 000 Euro dafür eingestellt. Doch dann gab es eine Verzögerung, weil die Kosten immens gestiegen seien, sagte Breeses Bürgermeister Werner Steiner Anfang dieses Jahres zu diesem Thema. „Die Feuerwehr hat, ohne mich zu informieren, eine Firma geholt und im Lauf der Untersuchungen des Daches fielen Teile herab. Dadurch stiegen die Instandsetzungskosten und wir konnten den Gemeindehaushalt nicht einfach verändern.“

Damit die Arbeiten vernünftig erfolgen können, muss das Einsatzfahrzeug für die Bauzeit draußen geparkt werden. Vorgesehen ist laut Bauamtsleiter Peter Rollenhagen, das Dach neu einzudecken und wohl auch die Zwischendecke zu erneuern. „Bei den Kosten von 10 000 Euro bleibt es“, so Rollenhagen. Mittlerweile hat sich ein weiteres großes Problem eingestellt. „Durch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen stand unser Aufenthaltsraum unter Wasser. Die Möbel können wir wegschmeißen, sie riechen muffig“, beschreibt Löther die Lage. Diesen Schaden zu beseitigen, sei jedoch nicht Teil des Dachsanierungsprojektes. „Und zahlen wird die Versicherung wohl nichts, weil wir in einem Hochwassergebiet liegen und dementsprechend eine hohe Selbstbeteiligung haben.“ Derzeit würden sich die Kameraden in der trockenen Fahrzeughalle aufhalten und auch im Freien. Inwiefern das Amt Bad Wilsnack/Weisen unbürokratisch aushelfen kann, um zum Beispiel Möbel bereitzustellen, ist noch unklar. „Wir werden sehen, was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten machen können. Das Dach hat erstmal Priorität, damit es nicht wieder hineinregnen kann“, so Ordnungsamtsleiter Gerald Neu auf Anfrage.

 

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