Saisonstart : Circus Ascona verlässt Winterhof

zirkus ascona

Am 21. März gastieren Artisten und Tiere in Putlitz. In Kumbeck laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren

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16. März 2015, 12:00 Uhr

„Die Tage könnten momentan doppelt so lang sei“, sind sich die Nicole und Sandra-Angelina Köllner mit ihrer Mutter Ramona einig. Für ihren Familiencircus Ascona steht der Saisonstart unmittelbar bevor. Da ist jede Menge vorzubereiten und zu erledigen. Der Pferdehänger, in dem Bimbolino, der Esel, und Texas, das Pony, zu den Auftrittsorten rollen, erhält einen neuen Holzboden. Derartige Arbeiten werden beim Circus Ascona in Eigenregie erledigt. Zum Spritzen war der Hänger in der Werkstatt, ist gerade zurückgekommen. Die Schwestern prüfen, ob alles in Ordnung ist. „Wir wollen als Zirkus schließlich ordentlich ’rüber kommen“, sagen die Köllners. Der Circus Ascona gehört nicht zu den großen seiner Branche. Wenn Köllners aber mit ihren vier Zugfahrzeugen und den zwölf Wohnwagen unterwegs sind, dann macht das schon etwas her.

Zum Saisonauftakt gastiert Ascona in Putlitz, also nur wenige Kilometer entfernt vom seinem Winterquartier in Krumbeck. Am 24. und 25. März ist der Zirkus in Neustadt/Glewe. Auch wenn die Temperaturen dann noch nicht frühlingshaft sind, muss man im Zelt nicht frieren, versichern Köllners, die bereits in sechster Generation Vollblutartisten sind, wie sie sagen.

Mit Tierdressuren, bei denen Lama Hansi, Alpaka Pinocchio, Esel Bimbolino, Pony Texas, die muntere Hundetruppe um Strolchi und die wunderschönen Tauben die Hauptrolle spielen, mit Clownerie und Artistik hat sich der Prignitzer Zirkus in den letzten Jahren sein Publikum erobert. „Den Winter haben wir genutzt, um am Programm zu arbeiten“, sagt Nicole Köllner.

Aber damit allein kommt man nicht über die gastpielarme Zeit. In Kindertagesstätten und in Senioreneinrichtungen, beispielsweise in Röbel, ist der Circus Ascona mit kleineren Gastspielen mittlerweile Stammgast. Wer den Circus in seinem Winterquartier besucht, lässt sich eine Stippvisite bei den Tieren nicht entgehen und kann feststellen: „Sie haben es gut.“ Die Zirkusfamilie, zu der als Nichte und Neffe auch noch Madeleine und Marcelliono gehören, ist warmherzig, geht entsprechend mit ihren tierischen Artisten um.  

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