Perleberg : Chance für Bäckerstraße 22

Auch für den Schandfleck eingangs der Bäckerstraße besteht nun wieder die Option auf Fördermittel. Vielleicht findet sich jetzt ein Investor, so auch die Hoffnung der Stadt.
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Auch für den Schandfleck eingangs der Bäckerstraße besteht nun wieder die Option auf Fördermittel. Vielleicht findet sich jetzt ein Investor, so auch die Hoffnung der Stadt.

Stadt überarbeitete ihren integrierten Stadtumbau- und Sanierungsplan. Option auf Fördermittel gegeben

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21. September 2017, 12:00 Uhr

Für das Kaiserliche Postamt, das die Stadt nun für ihr Archiv erwerben und herrichten will, musste die Voraussetzung geschaffen werden, um in den Genuss von Fördermitteln zu gelangen. Grund genug, gerade jetzt den integrierten Stadtumbau- und Sanierungsplan insgesamt anzufassen und auf den Stand der Dinge zu bringen. Neben dem Kaiserlichen Postamt Am Hohen Ende 22 wurde auch die Bäckerstraße 22, die seit vielen Jahren eingangs der Hauptgeschäftsstraße alles andere als einen einladenden Eindruck. Weiteren Sanierungsbedarf spricht dem Fachwerkhaus niemand ab. Unter dem Blickwinkel der Erhaltung baukulturell wertvoller Bausubstanz hat man mit der Aufnahme des Gebäudes in den Sanierungsplan nun die Option geschaffen, im Bedarfsfall Städtebaufördermittel in Anspruch nehmen zu können. Insofern hofft man nun, dass sich auch für dieses Anwesen endlich ein Investor finde.

Aufgenommen wurde ebenso die Wittenberger Straße 6a/Schulgang unter dem Aspekt: Erneuerung von Gebäuden.

Um Sicherungs- bzw. Ordnungsmaßnahmen, damit die Anwesen überhaupt noch eine Sanierung erleben können, geht es in der Wollweberstraße 11, 14 und 15 – drei geschichtsträchtige Fachwerkhäuser, die seit langem bereits in der Denkmalliste geführt werden, seit langem aber eben auch Problemfälle sind.

Unter dem Anstrich Herstellung und Änderung von Erschließungsanlagen wurde auch der Garten in der Karl-Marx-Straße aufgenommen. Das Grundstück gehört der Stadt. Als Bestandteil des Stadtumbau- und Sanierungsplanes hält man sich alle Möglichkeiten offen für eine Gestaltung und damit Aufwertung des Areals, wie immer die auch ausfallen werde.

Im Gegenzug wurden auch einige Objekte herausgenommen, die bereits saniert bzw. so gut wie fertig sind. Beispiele hier: Schuhmarkt 8, Mühlenstraße 14 und 18, Kirchplatz 4, Karl-Marx-Straße 9/10, bei der 8 ist man dabei, Heilige-Geist-Straße, zweiter Bauabschnitt ist vollendet. Demnächst wird auch die Brücke an der Pferdeschwemme übergeben.

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