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Kommunalwahl: Wittenberge : CDU legt um fast neun Prozent zu

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Sozialdemokraten bleiben im Wittenberger Stadtparlament die stärkste Fraktion und gewinnen einen Sitz dazu

von
erstellt am 27.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Die Sozialdemokraten werden in der neuen Stadtverordnetenversammlung neun von 28 Plätzen besetzen. Sie haben im Vergleich zum Votum 2008 um vier Prozent zugelegt, kommen auf 30,9 Prozent, erringen damit einen Sitz mehr, bauen ihre Position als stärkste Fraktion aus. Mit Karsten Korup haben sie außerdem jenen Mann in ihren Reihen, der die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Korup holte 1552 Wählerstimmen. Korup sagt dazu: „Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Freude überwiegt, dass viele Wittenberger der Meinung sind, ich bringe mich ein, für die Genossenschaft und für die Stadt. Aber ich spüre auch ganz viel Respekt vor der Verantwortung, die die Wähler mir damit auferlegen.“

Die zweitstärkste Fraktion im Stadtparlament stellt künftig die CDU. Die Christdemokraten machen einen riesigen Sprung nach vorn. Sie legen um fast neun Prozent zu. Statt wie bisher mit fünf werden sie mit sieben Abgeordneten vertreten sein. Gordon Hoffmann erzielt mit 1447 Wählerstimmen das drittbeste Einzelergebnis insgesamt. Gegenüber dem „Prignitzer“ kommentierte Hoffmann, „man freut sich natürlich über so einen Stimmenanteil“. „Aber es hat nicht einer gewonnen, sondern wir alle gemeinsam als Mannschaft.“ Den enormen Zugewinn führt Hoffmann darauf zurück, „dass wir in den letzten fünf Jahren den Wittenbergern durch unsere konstruktive, sachliche Politik aufgefallen sind“. Da sei es nicht um persönliche Profilierung gegangen, sondern um Interessen der Stadt.

Einen Stimmenverlust von gut drei Prozent muss die Linkspartei verkraften. War sie bisher mit sieben Abgeordneten im Parlament vertreten, werden es mit der Neukonstituierung sechs sein. Mit Wolfgang Strutz haben die Linken jenen Abgeordneten an Bord, der nach Karsten Korup das zweitbeste Einzelergebnis einfuhr. Strutz, er stand in den letzten beiden Legislaturperioden auch dem Parlament vor, vereinigt auf sich 1471 Stimmen. Strutz kommentierte das Ergebnis der Linken: „Wir werden damit leben müssen. An unserer Verfahrensweise, uns für das Wohl der Stadt einzusetzen, wird das nichts ändern.“ Bedenklich ist aus seiner Sicht die Wahlbeteiligung insgesamt von 33,5 Prozent. „Verloren haben wir alle, weil Parteien und UBG es nicht verstanden haben, mehr Leute für den Urnengang zu motivieren.“

Herbe Verluste muss die FDP einstecken. Deren Stimmenanteil hat sich halbiert. In der Sitzverteilung macht sich das mit den Verlust von einem von derzeit drei Plätzen bemerkbar. Neu zieht für die FDP Michael Hintz ins Parlament, „mit Mut und Neugier“, wie er sagt.

Freuen können sich die Mitglieder der UBG. Die Unabhängige Bürgergemeinschaft legt um 1,5 Prozent zu. Es bleibt aber bei den drei Sitzen wie bisher.

Auch Bündnis 90/Die Grünen kann sich freuen. Die Partei hat den Wiedereinzug in die Stadtverordnetenversammlung geschafft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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