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775-Jahrfeier von Perleberg : Catering: Es gab nur zwei Bewerber

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

André Berlin erhielt Zuschlag für die kulinarische Ausrichtung der 775-Jahrfeier / Zusammenarbeit mit städtischen Gastronomen

von
erstellt am 15.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Zum Stadtjubiläum von Freitag bis Sonntag am letzten Wochenende im Juni sorgt die Kulturscheune Schilde in persona von André Berlin, dafür, dass niemand von den vielen Gäste zu darben braucht. Wobei, ganz stimmt das so nicht.


Tisch und Stuhl auch vor der Tür


Auch die Gastronomen der Innenstadt und Vereine, die mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem aufwarten, werden ihr Scherflein dazu beitragen. Die Gastlichkeiten öffnen nicht nur, sondern entgegen der Richtlinie, dass zu Stadtfesten die Sondergenehmigungen für Gastronomen außer Kraft gesetzt sind, plädiert André Berlin unmissverständlich dafür, dass sie in diesem Fall Bestand haben. Das heißt, Tische und Stühle vor der Gastlichkeit dürfen stehen, Gäste sind hier willkommen. „Das Leben in der Stadt soll pulsieren und je mehr da mitmachen, um so besser. Jeder soll ein Stück vom großen Kuchen abbekommen, vor allem auch die Gastronomen. Sie gehören zur Stadt, haben hier ihr Gewerbe“, so der junge Mann, der seit zehn Jahren in diesem Geschäft agiert, aber in und mit der Gastronomie groß geworden ist. Wer jedoch mehr als das bis dato Übliche offerieren möchte, der muss sich mit dem Caterer abstimmen. Und die ersten Anfragen gab es schon nach der Runde am 8. Mai, so André Berlin. Die Verwaltung hatte 16 Gastronomen der Innenstadt eingeladen, an die zehn kamen, ist von Ulrike Ziebell, Sachbereichsleiterin, zu erfahren. Hier wurde der Caterer vorgestellt, wurden erste Absprachen getätigt.


Public Viewing und Riesenspinne


Am 5. Februar hat die Stadt das Catering für das Stadtfest öffentlich ausgeschrieben. „Darauf hin forderten auch einige Gastronomen die Unterlagen an.“ Beworben haben sich letztlich zwei. André Berlin erhielt den Zuschlag der Jury aus sechs Verwaltungsmitarbeitern, die maßgebend bei der Vorbereitung des Festes mitwirken.

Was gab den Ausschlag? „Gefordert war ein Gesamtkonzept“, bringt es Ulrike Ziebell auf den Punkt. Kreativität, natürlich Wirtschaftlichkeit, die Zusammenarbeit mit anderen Gastronomen, die Abdeckung eines Public Viewings, ein Bon-System für die Versorgung der Akteure spielen da u. a. eine Rolle, aber auch Zusatzleistungen. André Berlin sorgt beispielsweise mit einer riesigen Spinne, Spannbreite an die 15 Meter, für eine Art Überdachung auf dem Großen Markt – ein Sonnen- bzw. Regenschutz.

An fünf bis sechs Standorten in der Stadt einschließlich Großer Markt wird die Kulturscheune präsent sein und das mit den unterschiedlichsten Angeboten von heiß bis kalt von süß bis herzhaft. „Verständlich, dass wir nicht mit Gegrilltem oder Kaffee und Kuchen aufwarten, wenn beispielsweise das Effi und der Awo-Hort in unmittelbarer Nachbarschaft das anbietet“, betont der Caterer.

Für den jungen Gewerbetreibenden ist das Stadtjubiläum vor allem eine logistische Herausforderung. Denn auch für ihn gilt das Verkehrskonzept, das heißt, ab einer bestimmten Zeit sind alle Straßen der Innenstadt dicht, müssen Stände, Waren und dergleichen an Ort und Stelle sein und für den Tag auch reichen.

Das gilt auch für die mobile Küche, denn prignitztypische Gerichte zur Mittagszeit weist das Konzept aus. „Neben den entsprechenden Zutaten benötigt man vor allem Leute, die das auch kochen können“, fügt er an. An die 70 Mann werden unter seiner Regie das Wochenende über von morgens bis in die späte Nacht die Gäste des Stadtjubiläums versorgen.


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