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Caravan : Caravanstellplatz blickt auf erfolgreiche Saison

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Laut Verwaltung haben sich Gästezahlen am Nedwighafen verdreifacht. Viele Urlauber bleiben mehrere Tage

von
erstellt am 27.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Vögel zwitschern, Astrid und Horst Kurkowski genießen die Ruhe und die Sonnenstrahlen auf dem Caravanplatz am Nedwighafen. „Es ist sehr schön hier. Auch die Stadt hat sich sehr positiv verändert“, erzählt Horst Kurkowski (66). Mit seiner Frau besucht er in diesen Tagen zum zweiten Mal Wittenberge. „Beim Hochwasser 2013 waren wir zum ersten Mal hier. Damals konnte man zusehen, wie das Wasser stieg.“ Das Paar aus Nordrhein-Westfalen lobt die schöne Lage des Wohnmobil-Stellplatzes am Nedwighafen mit dem Blick aufs Wasser. Wie lange wollen sie bleiben? „Mal sehen, einige Tage auf alle Fälle“, sagt Astrid Kurkowski (55).

Damit beschreibt sie einen Trend, der dem Stellplatz und der Region insgesamt zugute kommt, meint Lutz Lange, Verwalter des Platzes. „Die Urlauber bleiben länger und geben dementsprechend hier auch mehr Geld aus.“ Er zieht ein positives Fazit der aktuellen Saison. „Die Zahl der Wohnmobile hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert“, berichtet Lange. Das liege seiner Meinung nach auch an dem Service, der den Gästen geboten wird. „Wir haben zwei Hafenmeister, die Brötchen und die Zeitung vorbei bringen. Außerdem pflegen wir auch die Wohnmobile und es gibt ein Restaurant direkt an dem Stellplatz, wie auch einen Sanitärbereich.“ Uwe Neumann, Chef des Eigenbetriebs Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb, ergänzt: „Man hat einen tollen Blick und ist zu Fuß schnell in der Stadt.“ Doch es sei wichtig, in den kommenden Jahren die Entwicklung voranzutreiben. „Ich könnte mir mehr Stellplätze in Wittenberge grundsätzlich vorstellen. Natürlich unter Berücksichtigung der Umweltaspekte.“ Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, hebt die besondere Lage des Platzes hervor. „Direkt an der Elbe ist es eine tolle Urlaubsmöglichkeit. Das gibt es so nicht nochmal.“ Doch er wolle den Platz im Verbund mit denen an der Bad Wilsnacker Therme und am Rudower See sehen. So werde ein breites Angebot gesichert.

 

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