Perleberg : Bushaltestellen ziehen um

Derzeit ist das Haltestellenschild verhangen.
Derzeit ist das Haltestellenschild verhangen.

Mit Fertigstellung des Kreisels hält der Bus dann Höhe Physiotherapie

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03. November 2017, 05:00 Uhr

Gut Ding braucht Weile oder die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam – irgendwie trifft beides zu. Doch der Reihe nach: Ende vergangene Jahres, genauer gesagt mit der Überarbeitung des ÖPNV in der Stadt, informierte die ARGE Prignitzbus Manfred Herrmann darüber, dass auch die Haltestellen hinsichtlich ihres Standortes nochmals überprüft werden. Denn mit dem neuen ÖPNV-Anbieter hatte Manfred Herrmann urplötzlich eine Haltestelle genau unter seinem Fenster in der Pritzwalker Straße. So ziemlich die schmalste Stelle entlang des Bürgersteiges in der Straße habe man sich damit ausgesucht, betont der Anwohner. Seinem Unverständnis machte er dann auch Luft, wandte sich an die Stadt und an den neuen ÖPNV-Anbieter. Von beiden Seiten erhielt er die Zusicherung, dass noch nichts in Stein gemeißelt sei, man alle Neuerungen noch einmal kritisch betrachten werde.

Die angekündigte Überprüfung fand augenscheinlich statt und alles deutete darauf hin, dass die Haltestellen in der Pritzwalker Straße „umziehen“. Optimistisch war die Rede, dass das noch bis Ostern passiere.

„Inzwischen gehen wir straffen Schrittes auf Weihnachten zu. Noch immer hat sich nichts getan“, ist Manfred Herrmann mittlerweile sichtlich verärgert und wendet sich an den „Prignitzer“.

Robert Kazmierczak, zuständig für alle Fragen des Straßenverkehrs in der Stadtverwaltung, bestätigt, dass alles bereits im Werden sei. Der Plan: Die beiden Haltestellen in der Pritzwalker Straße werden weiter nach oben versetzt. Die vor dem Fenster unseres Lesers wird dann in Höhe der Physiotherapie ihren neuen Standort haben. Gleichso jene auf der anderen Straßenseite. Mit der Freigabe des neuen Kreisels im Kreuzungsbereich Berliner Straße/Wilsnacker Straße werden auch besagte Haltestellen dann „umgezogen“ sein, sichert der Verkehrsfachmann der Stadt zu. Man habe bislang darauf verzichtet, da jene, bedingt durch die Straßenbauarbeiten, derzeit sowieso nicht angefahren werden.

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