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Gibt es ein neues Stadtoberhaupt? : Bürgermeister steht zur Wahl

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Der Countdown läuft: Am 18. Januar 2015 sind die Perleberger aufgerufen, ihr Votum abzugeben

von
erstellt am 02.Sep.2014 | 22:47 Uhr

Der Termin steht, die Bekanntmachungen sind veröffentlicht: Am 18. Januar wählen die Perleberger turnusgemäß ihr Stadtoberhaupt. Die achtjährige Amtszeit von Fred Fischer endet am 2. März kommenden Jahres. Demzufolge muss das Votum rechtzeitig im Voraus erfolgen. Und im Kalender muss auch noch Platz für einen möglichen Stichwahltermin bleiben. Diese wiederum würde am 15. Februar erfolgen, wie Perlebergs Wahlleiterin, Renate Röder, erläutert. „Wahlvorschläge können bis Donnerstag, den 13. November, 12 Uhr, schriftlich bei mir eingereicht werden“, so Renate Röder. Dafür gibt es bei der Wahlleiterin Vordrucke.

Diese Vorschläge dürfen sowohl von Parteien und Listenvereinigungen kommen, als auch Einzelbewerber beinhalten. Letztere benötigen mindestens 44 Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Personen. Die Zahl errechnet sich aus der Menge der Stadtverordneten. Mindestens zweimal so viele Unterschriften, wie das Stadtparlament Mitglieder hat, müssen zusammenkommen. Dieses Erfordernis gilt allerdings nicht für den Amtsinhaber, sollte er sich zur Wiederwahl stellen.

Am Dienstag, dem 18. November, wird der Wahlausschuss um 17 Uhr in öffentlicher Sitzung in der Stadtverwaltung, Karl-Liebknecht-Straße, zusammentreten und über die Zulassung der Wahlvorschläge befinden. Renate Röder weist darauf hin, dass bereits jetzt auch Briefwahlunterlagen beantragt werden können.

Um die 10 000 Wahlberechtigte gibt es in der Rolandstadt und den Ortsteilen. Sie absolvieren, wie die anderen Prignitzer auch, in diesem Jahr einen Wahlmarathon. Und für die Bewohner der Ortsteile ist der Marathon mit der Bürgermeisterwahl und einer möglichen Stichwahl dann noch nicht beendet, denn 2015 müssen auch die Ortsvorsteher neu festgelegt werden. Das erfolgt dann allerdings in Einwohnerversammlungen.


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