zur Navigation springen
Der Prignitzer

19. November 2017 | 15:21 Uhr

Brücke fertig, Verkehr fließt vorläufig

vom

svz.de von
erstellt am 24.Jul.2013 | 05:31 Uhr

Kuhbier | Die erste Brücke für die künftige Ortsumgehung Kuhbier ist fertig. Hier, am Ortsausgang in Richtung Perleberg, wird in Zukunft der Verbindungsverkehr zwischen Kuhbier und Groß Pankow fließen. Unter der Brücke rollt dann der Durchgangsverkehr. Seit gestern fahren die Autofahrer nicht mehr auf dem bisherigen Teilstück der B 189, sondern werden über eine Baustellen-Straße über die nun fertige Brücke geleitet. Doch ist diese Umfahrung nur vorübergehend.

"Das kleine Provisorium, etwa 65 Meter, ist nötig, um am Hauptanschluss für die B 189 zu arbeiten", erklärt Baustellenleiter Jörg Jäger. Hier soll der neue Teil der B 189 an das vorhandene Stück angebunden werden. Dies wäre mit dem sonst laufenden Verkehr nicht möglich gewesen, also wurde die Umfahrung, wie im Bauplan vorgesehen, extra gebaut.

Auf den Wegfall der bisherigen Ampelanlage am Ortsausgang können sich alle Pendler jedoch nicht freuen. Auch weiterhin wird der Verkehr auf diese Weise geregelt und die Fahrzeuge so durch Kuhbier geleitet.

Doch vor allem haben die Bauarbeiter derzeit mit den Temperaturen zu kämpfen. Denn nicht nur jede körperliche Anstrengung ist unter der prallen Sommersonne schwierig, auch auf die täglichen Arbeiten hat die Hitze Auswirkungen. "Wir haben ständig Wasserwagen im Einsatz, die versuchen, den Staub zu binden und damit die Verwehung zu minimieren. Allerdings können wir an den Ausfahrtsstellen nicht wässern, da wir sonst auch die Fahrbahn verschmutzen würden", verdeutlicht Jäger. Autofahrer müssen sich also vor allem in Höhe der Baustellenausfahrten auf gelegentliche Staubwolken einstellen.

Dem avisierten Eröffnungtermin der Ortsumgehung und des neuen Verbindungs stücks der B 189 zwischen Pritz walk und Kuhbier am 4. November dieses Jahres steht nichts im Wege. "Wir sind vollkommen im Zeitplan", stellt der Polier zur Freude der Kuhbierer dar.

Beinahe 20 Jahre hatten sich die Einwohner für den Bau der etwa 3,6 Kilometer langen und rund zehn Millionen Euro teuren Umfahrung eingesetzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen