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Der Prignitzer

24. November 2017 | 23:31 Uhr

Bratwurstbude muss zur Seite rücken

vom

svz.de von
erstellt am 01.Mär.2012 | 09:35 Uhr

Wittenberge | Die Bratwurst ist lecker, das attestieren auch bekannte Köche, die Optik der Hütte lässt zu wünschen übrig, aber sie erfüllt ihren Zweck: Die Rede ist von der Bude, die ihren Platz in der Bahnstraße, Einfahrt Auguststraße zwischen Optiker und Bekleidungsgeschäft hat. Seit 2004 steht das Büdchen dort. Jetzt steht es im Wege. Denn mit Wegfall der Fußgängerzone in der Bahnstraße zum Frühjahr soll auch die Zufahrt in die Auguststraße Richtung Bürgerstraße freigeräumt werden. Den Autofahrern wird es leicht gemacht, das Parkdeck der Prignitz-Galerie zu erreichen, das eine erfreuliche Anzahl von Parkplätzen bietet.

Wohin aber mit der Bratwursthütte, in der es zur Mittagszeit immer auch noch ein spezielles Angebot gibt, das gern und viel in Anspruch genommen wird.

"Wir möchten selbstverständlich, dass die Hütte bleibt, wir sie weiter zur Versorgung nutzen können", sagen Lars Meiswinkel und Thomas Schneider, die beiden Geschäftsführer der Lucullus GmbH. So selbstverständlich wie das klingt, ist die Sache dann aber doch nicht.

Die Bratwursthütte bzw. ein neuer zwingend notwendiger Standplatz hat in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt. Geschäftsleute wehrten sich dagegen, "dass die Hütte gerade an meinen Laden gestellt wird".

Nun ist aber ein Kompromiss gefunden. Das Büdchen bleibt, wo es ist - im Prinzip. "Es wird etwas nach hinten Gerückt. Damit ist die Zufahrt von der Bahnstraße in die Auguststraße frei", sagt Wittenberges Bauamtsleiter Hubert Mackel und verweist darauf, dass dies das Ergebnis gemeinsamer Überlegungen mit den Betroffenen ist. Er bestätigt, was auch Thomas Schneider und Lars Meiswinkel angedeutet haben: Man überlegt, wie die Bude aufgewertet oder durch etwas Neues ersetzt werden kann. Das Problem ist noch das Geld.

Das Problem liegt auch nicht bei der Lucullus GmbH, sondern beim Interessenring WIR, dem die Hütte gehört und der sie vermietet. "Für unseren Interessenring ist die Miete eine wichtige Einnahme, mit der wir andere Vorhaben finanzieren", sagt Thomas Schneider. In diesem Fall spricht er nicht als Lucullus-Geschäftsführer, sonder in seiner Verantwortung als Mitglied im WIR-Vorstand.

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