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Die Prignitz twittert : Botschaften mit 140 Zeichen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Auch in der Prignitz schätzt man zunehmend die Vorzüge des Netzwerkes Twitter: Kürze und Schnelligkeit

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Twitter ist englisch und heißt so viel wie „Gezwitscher“. Im Jahr 2006 startete das gleichnamige soziale Netzwerk in den USA. Seit dem erfreut es sich weltweit wachsender Beliebtheit bei allen, die Gedanken, Informationen oder Artikel und Musik miteinander teilen wollen. Die Botschaften bei Twitter sind so kurz wie bei einer SMS. Nur 140 Zeichen müssen ausreichen um das Wesentliche in die Welt hinaus zu zwitschern.

Twitter hilft zunehmend dabei, in der Prignitz auf dem Laufenden zu bleiben oder Neues zu entdecken, denn immer mehr Menschen und Einrichtungen schätzen die Vorzüge dieser Kurznachrichten-Plattform. Was gibt es dort zu entdecken und wer ist der Prignitzer Twitter-König?

Prignitzdorf Kunow: Erst seit November vergangenen Jahres auf Twitter aktiv ist das Profil von Kunow. 110 Botschaften sind schon abgesetzt worden. Bisher sehen es sich aber nur wenige an. Dass schon die freiwillige Feuerwehr unter FF Kunow regelmäßig über aktuelle Warnlagen im Verkehr und beim Wetter informiert, schien aber auch für andere Kunower Vorbildwirkung zu haben. Hier darf man gespannt sein, wie viel Aktivitäten noch kommen werden. Die Feuerwehr hat mittlerweile rund 420 Fans.

ML Böttcher heißt ein Profil aus der Prignitz, auf dem man Backrezepte finden kann. Da die Rezepte natürlich zu lang für 140 Zeichen sind, findet man auf Twitter die Links auf eine Internetseite, mit tollen Fotos der fertigen Ergebnisse. Sogar ein Hundekuchenrezept lässt sich entdecken. Dazu kommen Gartenbilder und -tipps. Immerhin 290 Fans folgen der Seite.

FK Prignitz/Ruppin: Der Fußballkreis Prignitz/Ruppin ist eine schöne Anlaufstelle für alle Sportbegeisterten, alle paar Tage findet man hier Verweise auf aktuelle Tabellen und Spielpläne.

Die Prignitz ist bei Twitter die Anlaufstelle für touristische Informationen. Über 870 Botschaften sind dort schon abgesetzt worden. Allerdings verfolgen diese Seite nur 265 Nutzer. Die Reichweite ist also nicht sehr groß wie das touristische Potenzial.

„Tour de Prignitz“: Account des Radsportereignisses. Hier könnte man während der Veranstaltung auf dem Laufenden bleiben. Leider ist die diesjährige Tour dort schon nicht mehr abgebildet worden. Ebenso beim Account der Kreismusikschule: einmal angelegt, passierte nicht mehr viel.

A.-Schweitzer-Schule: Die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt in Wittenberge twittert auch. Dort findet man häufiger Links zu Themen wie Inklusion und den alltäglichen Problemen von Menschen mit Behinderungen. 270 Fans hat die Seite.

Sebastian Steineke: Der wahre Twitter-König ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke. Über 13  400 Botschaften sind seit 2011 auf seinem Profil veröffentlicht worden. 1895 Fans zählt die Seite. Sicher ist er bedingt durch den Wahlkreis und die Arbeit im Bundestag auch mit Themen über die Prignitz hinaus beschäftigt. Aber immer wenn Steineke zu einem Ortstermin in der Prignitz unterwegs ist, gibt es dort Fotos. Er kommentiert die politische Lage und gibt private Einblicke.

Der Effekt ist, dass man glaubt, ihm sprichwörtlich über die Schulter schauen zu können. Steineke zeigt damit, wie Abgeordnete Twitter nutzen können, um den Draht zu ihren Wählern zu behalten.

Seine Kollegin Dagmar Ziegler von der SPD hat zwar weniger Fans (nur 909) auf ihrer Twitter-Seite, aber sie twittert auch erst seit 2014. Zudem gibt ihre Seite in Sachen Optik mehr her, denn es fallen die vielen Bild-Beiträge auf.

Bilder werden von den Nutzern erfahrungsgemäß stärker honoriert.

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