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Ferienspaß beim Technischen Hilfswerk : Bootstouren stehen hoch im Kurs

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

62 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren bei Jugendlager der Feuerwehren beim THW in Cumlosen.

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erstellt am 28.Jul.2016 | 04:45 Uhr

Ereignisreicher Ferienspaß beim Technischen Hilfswerk (THW) in Cumlosen: 62 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren erleben beim Ferienlager der Jugendfeuerwehren noch bis Freitag jede Menge Sport und Spiel, aber auch spannende Ausbildungseinheiten im Brand- und Katastrophenschutz. Die Feuerwehren aus Wittenberge, Perleberg, Karstädt oder Groß Buchholz sowie die Wittenberger Partnerwehr Elmshorn schickten ihre Jugendwehren ins Camp nach Cumlosen. Mit dabei waren außerdem die THW-Jugendlichen aus Wittenberge und Neuruppin.

„Die Kinder sollen sich hier wohl fühlen und ihren Spaß haben, aber auch lernen im Team zu agieren“, sagt Ralf Arnoldt vom Kreisfeuerwehrverband. Für ihn ist es bereits das 20. Sommerlager, welches unter seiner Regie durchgeführt wird. Aber auch das letzte als Lagerleiter. Nach Abschluss des Camps wird er den Staffelstab an jüngere Kollegen weiter geben. „Wir haben ein tolles Betreuerteam hier. Ich werde künftig weiter mit dabei sein, aber eher im Hintergrund agieren“, so Arnoldt, der, wie auch die übrigen Betreuer, für das Feriencamp extra eine Woche Urlaub opferte und mit den bisherigen Tagen sehr zufrieden war.

Fast schon alte Hasen im Sommerferienlager der Jugendwehren sind Milena Dröse und Tom Stadermann. Die beiden Perleberger sind bereits zum vierten Mal dabei. „Mir macht das einfach Spaß hier. Man lernt immer was Neues dazu. Hier ist es wie in einer großen Familie“, schwärmt die 13-Jährige, die vor allem die Stationsarbeit mag. Berührungsängste zu auswärtigen Kids kennt sie nicht. Neulinge nehme man einfach an die Hand und führt sie in das Camp ein.

Tom findet besonders die Bootstouren auf der Elbe cool. „Auch der Sport mit den Erwachsenen ist toll. Die Betreuer sind sehr nett und witzig“, erzählt der 15-Jährige, der später sein Wissen und Können auf jeden Fall in der Wehr der Erwachsenen einbringen will. Ganz besonders spannend war für die beiden Perleberger Nachwuchsblauröcke die Präsentation der Bundespolizei zum Thema Sicherheit an Gleisanlagen am Dienstag.

„Das Gelände hier ist auch optimal. Wir haben große Zelte aufgebaut, in denen die Kinder und Jugendlichen schlafen, Löschwasserbassins wurden zu Schwimmbecken umfunktioniert. Dazu steht uns jede Menge Technik zur Verfügung, so dass wir viel üben können. Ich möchte mich noch einmal beim Küchen- und Betreuerteam sowie beim THW für die große Unterstützung bedanken“, so Ralf Arnoldt.

 

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