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A 14 bei Karstädt : Böschung wird flacher angelegt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die Sanierung des Autobahn-Teilstücks zwischen Karstädt und Groß Warnow läuft

von
erstellt am 23.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Die Sanierungsarbeiten am Teilstück der A14 zwischen Groß Warnow und Karstädt sind angelaufen. Am 30. Juni waren auf dem 11,5 Kilometer langen Abschnitt aufgrund des Starkregens Teile der Böschung abgerutscht. Wie Steffen Streu, Pressesprecher des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, auf „Prignitzer“-Anfrage mitteilte, werden zunächst die beschädigten Wildzäune am Fuß der Böschung zurückgebaut. Genauso wie die Rückhaltesysteme, wie es in der Fachsprache heißt, darunter fallen die Leitplanken. „Dadurch kann von der Fahrbahn aus an den Böschungen gearbeitet werden“, so der Ministeriumssprecher.

Und er erklärte dem „Prignitzer“ weiter, welche Maßnahmen an der abgerutschten Böschung erforderlich sind. Zunächst einmal wird der verbliebene Oberboden von der Böschung auf dem etwa einen Kilometer langen Abschnitt von Karstädt zur Löcknitzbrücke, das am schwersten beschädigt ist, entfernt. Die Böschung werde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen aus „Sicherheitsgründen flacher angelegt“. In die Böschung werde ein Schotter-Sandgemisch eingebaut und danach begrünt. An den weiteren rund zehn Kilometern werde man die einzelnen Böschungsteilstücke ebenso mit dem Schotter-Sandgemisch auffüllen und wieder begrünen. Diese Vorgehensweise gilt nacheinander für beide Fahrtrichtungen.

Steffen Streu geht davon aus, dass die Arbeiten nun kontinuierlich vorankommen, aber an dem Zeitplan, den er dem „Prignitzer“ bereits am Freitag mitgeteilt hat (wir berichteten in unserer Samstagsausgabe), werde sich nichts ändern. Die Fahrbahn Richtung Süden, also von Groß Warnow nach Karstädt, werde voraussichtlich Ende September freigegeben werden, die Fahrbahn Richtung Norden Ende Oktober.

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