Baden : Bitte nur unter Aufsicht!

Unbeschwertplantschen und schwimmen lässt es sich im Naturbad des Friedensteichs. Die Sicherheit ist garantiert.
Unbeschwertplantschen und schwimmen lässt es sich im Naturbad des Friedensteichs. Die Sicherheit ist garantiert.

Friedensteich: Plantschen und Schwimmen nur dort, wo es erlaubt ist / Elbe: Abkühlen auf eigene Gefahr, aber die wird oft unterschätzt

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16. August 2015, 12:00 Uhr

Plantschen, schwimmen, im Wasser toben: Im Naturbad am Friedensteich haben Rettungsschwimmer ein Auge darauf, dass nichts passiert. Auf diese Sicherheit legt nicht jeder Wert. Gegenüber dem offiziellen Strand befindet sich auf der anderen Teichseite mitten im Schilf eine kleine Badestelle, die jetzt im Sommer gut besucht ist. „Als wir dort neulich waren, hat uns jemand gesagt, wir dürfen da nicht baden. Stimmt das wirklich?“, erkundigte sich am Donnerstag ein junger Mann beim „Prignitzer“.

Es stimmt, man darf von dort aus nicht ins Wasser gehen. „Am Friedensteich darf man nur vom Bad aus ins Wasser“, sagt Hans-Jürgen Döllefeld, Leiter des Kultur- und Tourismusbetriebes, denn dort werde der Badebetrieb von Fachkräften abgesichert. „Alles andere ist verboten. Darauf weisen wir auch per Schild extra hin.“ An der Lenzener Straße, von wo aus es in Richtung Friedensteich und illegale Badestelle geht, hat der KSTW ein Badeverbotsschild aufstellen lassen. „Ein zweites Schild stand direkt am Teich. Aber das ist uns immer wieder ’rausgerissen worden“, sagt der Betriebsleiter. Entweder landete es im Wasser oder Leute haben es im Sand vergraben. „Mittlerweile verzichten wir auf diese Verbotstafel“, so Döllefeld Der KSTW verzichte übrigens auch ganz bewusst darauf, so Döllefeld, an der Stelle, die ja von so manchem auch nur zum Rasten aufgesucht wird, Bänke oder Papierkörbe aufzustellen. „Wir wollen dort nichts befördern“, betont er.

Am Friedensteich gehen Leute außerhalb des Bades ins Wasser. In der Elbe gibt es hier im Bereich gar keine Flussbadeanstalt. Das hält Leute nicht davon ab, in den Strom, der ja auch Bundeswasserstraße ist, zu steigen. Ist das eigentlich erlaubt?

„Auf eigene Gefahr ja. Aber diese Gefahr wird häufig unterschätzt“, sagt Hubert Finke als Leiter des Außenbezirks im Wasser- und Schifffahrtsamtes Magdeburg. Finke warnt vor der Strömung, die sehr häufig unterschätzt werde.  

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