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Naturerlebnispunkte : Biosphäre macht Lust aufs Anhalten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Hingucker: Kopfweiden bei Hinzdorf und die historische Fährverbindung nach Wahrenberg

Wie denken Touristen, Landwirte, Naturschützer oder Schiffer über das Leben an der Elbe und im Biosphärenreservat? Diese Frage will die Reservatsverwaltung in pointierter und kurzweiliger Form künftig direkt auf dem Elbdeich in Höhe der Wegüberfahrt Schadebeuster beantworten. Dort nämlich ist einer der drei „Haltepunkte Natur“, die sich in der Gemarkung von Wittenberge befinden. Insgesamt sind im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg zwischen Quitzöbel und Besandten 23 dieser Punkt ausgewiesen. Das verbindende Markenzeichen dieser Haltepunkte am Wasser: Sie garantieren Ausflüglern spektakuläre Ausblicke in die Natur und geben gleichzeitig Einblicke in Flora und Fauna links und rechts des Weges, machen auf Geschichtliches und Kulturelles aufmerksam, auf die Menschen, die hier leben. So erklärt es Jan Schormann, bei der Verwaltung des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg zuständig für nachhaltige Tourismusentwicklung.

Er sagt: „Wir sind dabei, unsere rund zehn Jahre alte Naturerlebnisroute zu überarbeiten.“ Und er verweist auf die Wegausschilderung, die verbessert werden soll, ebenso wie die vertiefenden Informationen vor allem zur Geschichte und zur Kultur.

An der alten Wahrenberger Fähre weist seit dem Herbst jetzt beispielsweise ein blau-grünes Schild unübersehbar darauf hin: Hier gibt es etwas zu entdecken. Dazu muss der Besucher die Stufen des Beobachtungsturms am Deichfuß erklimmen. Von Turm aus kann der Blick weit über den Strom schweifen. Am jenseitigen Ufer das Dorf Wahrenberg. Schormann kündigt an: „Wir werden zur neuen Saison die Brüstung des Turm mit einer Tafel ausstatten, bestückt mit Infos zu dem, was es hier zu entdecken gibt, eingeschlossen Fakten zur historischen Fährverbindung.“ Die Naturinfos blieben natürlich erhalten.

Der kritischen Überprüfung bisheriger Anlaufpunkte auf der Naturerlebnisroute hielten zwei Punkte bei Hinzdorf nicht stand. „Die Kopfweidentreppe zwischen Schadebeuster und Zwischendeich war doch sehr abgelegen und auch nicht so spektakulär“, sagt Schormann. Diesen Beobachtungspunkt gibt es nicht mehr. Schlecht erreichbar war die Beobachtungskanzel direkt am Ortseingang von Hinzdorf. Einen neuen attraktiveren Beobachtungspunkt für Kopfweiden in der Elblandschaft habe die Biosphäre direkt am Ortseingang von Hinzdorf in der Nähe der alten Schäferei gefunden.

Aufgewertet wird der bereits vorhandene Rastpunkt an der Deichüberfahrt Schadebeuster mit der eingangs erwähnten Tafel und den Meinungen zur Lebensader Elbe.

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erstellt am 15.Jan.2014 | 08:00 Uhr

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