Biber tot : Biber im Wehr eingeklemmt

Kameraden sondieren die Lage, um über das Wehr an das eingeklemmte Tier zu gelangen. Ohne Erfolg.
Kameraden sondieren die Lage, um über das Wehr an das eingeklemmte Tier zu gelangen. Ohne Erfolg.

Verletzungen zu schwer, so dass das Tier nicht mehr gerettet werden konnte

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31. März 2017, 08:00 Uhr

„Wir können leider nicht alle und alles retten“, gesteht Maik Müller. Er leitete gestern den Einsatz der Perleberger Kameraden am Wehr in der Wittenberger Straße.

Was war passiert? Eine Passantin hatte unterhalb des Wehres ein Tier entdeckt, das offensichtlich in Bedrängnis war. Sie informierte die Leitstelle Potsdam. Um 9.36 Uhr rief der Pieper die Perleberger Feuerwehr zum Einsatz: „Tier in Not, Hund im Wasser, kommt nicht allein raus“. 13 Kameraden rückten zur Brücke aus, an Bord Schlauchboot und Netz. Schnell entpuppte sich der Hund als Biber, der mit Hinterpfoten und Schwanz feststeckte. Vom Wehr bzw. mit dem Schlauchboot war kein Rankommen an das Tier. Da die Anlage nur automatisch geöffnet werden kann, nahm der Einsatzleiter umgehend Kontakt zum zuständigen Umweltamt auf. Parallel dazu forderte er einen Tierarzt an. Das Wehr wurde geöffnet, aber das Tier war offensichtlich einfach schon zu schwach und zu schwer verletzt. So wurde es vom Strudel erfasst und ertrank. Doch selbst wenn man es hätte befreien können, hätte man es einschläfern müssen, habe der Tierarzt diagnostiziert, so Maik Müller. Die Verletzungen seien zu schwer gewesen. Durch den Feuerwehreinsatz kam es in der Wittenberger Straße zu Verkehrsbehinderungen.

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