Hochwasserschutz : Bewohner sollen nicht auf Mauer gucken

Der Hochwasserschutz soll hier optimiert werden.
Der Hochwasserschutz soll hier optimiert werden.

Planungen für Hochwasserschutz in der Elbstraße haben in dieser Woche begonnen

svz.de von
05. Februar 2016, 21:00 Uhr

Wie wird die Altstadt künftig vor Hochwasser geschützt? Die Planungen dafür begannen in dieser Woche, informierte am Donnerstagabend Bauamtsleiter Martin Hahn in der Kulturbundveranstaltung „Stadtpolitik im Scheinwerferlicht“.

Die mobilen Spritzwasserwände, die bei der Flut 2013 dank der Unmasse von Sandsäcken, die dahinter verbaut waren, dem Druck standgehalten haben, sollen durch einen optimaleren Schutz ersetzt werden. Gleichzeitig sind städtebauliche Belange zu berücksichtigen. Hahn sprach von einer anspruchsvollen Aufgabe und versicherte, „die Anwohner sollen nicht auf eine Mauer gucken“. Erste Ideen und Entwürfe würden entwickelt. Es geht um eine Lösung, die feste wie auch mobile Elemente vereinigt.

Bereits Ende November hatte Torsten Thaddey, damaliger Referatsleiter im Landesumweltamt, gesagt, für den Bereich etwa ab Höhe Kranhaus Richtung Nedwighafen solle „eine Teilmobillösung“ gefunden werden.

Er gehe davon aus, so Hahn am Donnerstag, dass Mitte des Jahres die ersten Entwürfe vorliegen. Mit der Errichtung der neuen Hochwasserschutzanlage in dem Bereich will die Stadt den Ausbau der Elbstraße verknüpfen.  

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