Bahnhof Glöwen : Bewegung in der Parkplatzfrage

Noch geduldet, aber keine Dauerlösung: Parken auf Privatgrund am Bahnhof Glöwen.
Noch geduldet, aber keine Dauerlösung: Parken auf Privatgrund am Bahnhof Glöwen.

129 PKW-Stellplätze für Reisende geplant / Kommune sucht im Hinblick auf die Buga Kooperation mit Havelberg

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24. Juli 2014, 12:00 Uhr

Die sehr unbefriedigende Parkplatzsituation am Bahnhof in Glöwen könnte bald der Vergangenheit angehören. Lange hat die Gemeinde Plattenburg versucht, hier eine vernünftige Lösung zu erreichen. Gespräche und Verhandlungen mit der Deutschen Bahn auch mit Unterstützung des Landkreises gerieten immer wieder ins Stocken.

„Wir haben uns mit der Bahn verständigt. Uns wurde eine Fläche von 5200 Quadratmetern angeboten, die die Gemeinde vor dem Ausbau zu einem Parkplatz aber erst von der Bahn erwerben muss, so Erich Hoffmann von der Plattenburger Gemeindeverwaltung. An normalen Tagen, so Hoffmann, stehen am Glöwener Bahnhof 50 bis 70 Fahrzeuge. In Spitzenzeiten steigt die Zahl schon mal auf 130 bis 150 Fahrzeuge. Die vorhandenen Stellplätze reichen dafür bei weitem nicht aus. Viele Fahrzeuge stehen im Prinzip illegal auf Privatgelände. Das werde zwar zur Zeit noch geduldet, könne aber keine Dauerlösung sein, so Hoffmann.

Für die geplante Parkfläche mit 129 Stellplätzen gibt es bereits einen ersten Entwurf vom Planungsbüro Hinze aus Giesensdorf. Die Kosten für den Bau des Parkplatzes würde der Landkreis beziehungsweise das zuständige Infrastrukturministerium des Landes übernehmen. Dazu zählen auch Markierungen, Beleuchtung und Beschilderung. Die Kommune müsse lediglich den Erwerb der Fläche aus eigenen Mitteln bestreiten.


Auch Havelberg in der Pflicht


Im zuständigen Bauausschuss will man die Kosten jedoch nicht allein auf die Kommune abwälzen. Denn vor allem vor dem Hintergrund der im kommenden Jahr im benachbarten Havelberg stattfindenden Bundesgartenschau sei auch die Stadt Havelberg gefordert. Nicht nur zu Zeiten der Buga, sondern auch an ganz normalen Tagen nutzen viele Pendler aus Havelberg den Glöwener Bahnanschluss, der Havelberg fehle.

Der Ausschuss beauftragte die Bürgermeisterin Anja Kramer, mit der Stadt Havelberg Gespräche über den Flächenerwerb zu führen. Ziel sei eine Teilung der Kosten für den Erwerb der zukünftigen Parkplatzfläche.


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