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Der Prignitzer

20. November 2017 | 05:18 Uhr

Betriebshof repariert in 25 Wegen

vom

svz.de von
erstellt am 01.Nov.2013 | 06:29 Uhr

Wittenberge | 25 unbefestigte Wege und damit 45 423 Quadratmeter Fahrbahn haben Mitarbeiter des Stadtbe triebshofs seit April dieses Jahres im Auftrag des Bauamts ausgebessert bzw. repariert. "Damit haben wir dann auch die Grenze des für uns Machbaren erreicht", sagt der stellvertretende Leiter des stadteigenen Betriebes, Rainer Wöhlert. Er ist zufrieden. Die Mitarbeiter hätten in diesem Jahr wirklich viel geschafft. Wöhlert sagt aber auch, dass der Bedarf sicher noch größer ist und die Wünsche von Bürgern, die an Straßen leben, die keine feste Fahrbahn haben, weit über die erledigten Arbeiten hinaus gehen. "Das spiegelt sich auch in den Anfragen wider, die uns immer wieder erreichen", sagt Wöhlert. Fakt sei aber, "wir sind technisch und auch von der finanziellen Ausstattung her nicht in der Lage, Wege neu zu bauen".

Ein letztes Mal dürfte der Stadtbe triebshof in diesem Jahr die Fröbelstraße instand gesetzt haben. Die Bewohner sollen, so haben es die Abgeordneten zugesagt, im nächsten Jahr eine feste Fahrbahn vor ihrer Tür erhalten.

Insgesamt aber kommt die Kommune bei der Befestigung der zahlreichen Straßen nur langsam voran. Deshalb hat die Instandhaltung- bzw. - setzung der Wege ohne feste Fahrbahn ja auch so eine Bedeutung. Ob Nebeliner Straße, Heidstückenweg, Seddiner oder Karstädter Straße und Mohnweg, sie alle wurden in den zurückliegenden Monaten vom Betriebshof ertüchtigt. "Das Problem ist ganz eindeutig das Wasser, wenn es in den Wegen steht, weil es nicht abfließen kann", so Wöhlert. Jedes Fahrzeug, das durch die Pfütze rollt, fährt das Loch weiter aus, die Schäden werden immer größer. Der Stadtbe triebshof verfüllt die Löcher, walzt das Material fest, die Wegeoberfläche wird, wie die Fachleute sagen, abgezogen. Das hält dann erst einmal wieder eine Weile, verbessert aber, so Fachleute, die Substanz der Wege nicht grundsätzlich.

Bis in diese Woche hinein hat der Betriebshof noch Wege repariert, hat neben den längerfristig geplanten Ausbesserungen auch operativ Einsätze übernommen, wo die Bürger besonders große Schadstellen meldeten.

Blätterfall und Winterbereitschaft

"Gleichzeitig haben wir jede Menge mit den Herbstblättern zu tun", so Wöhlert. Die Bigbags an den Straßenrändern sind dieser Tage meist prall gefüllt, sie müssen regelmäßig entleert werden. Hinzu kommen die Plastesäcke, die die Bürger mit Blättern von Straßenbäumen füllen und an den Gehwegen abstellen dürfen. Bis zu acht Kollegen seien täglich im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die Säcke, die Zahl geht in die Hunderte, einzusammeln, verdeutlicht die Betriebsleitung den Riesenaufwand, der mit dieser freiwilligen Aufgabe verbunden ist. Nicht jeder würde sich auch an die Maßgabe halten, die Bigbags oder die Säcke nur mit Straßenlaub zu füllen. Bis auf Widerruf nimmt auch noch der Kompostierplatz im Düsterweg freitags zwischen 14 und 17 Uhr Laub an.

Wenn auch die Fahrzeuge des Stadtbetriebshofs noch nicht für Wintereinsätze umgerüstet sind, "haben wir aber soweit alles vorbereitet und parat liegen, dass es im Bedarfsfall ganz schnell geht", sagt Wöhlert. Ab der kommenden Woche gelten dann auch die Bereitschaftspläne. Die Betriebshofmitarbeiter wissen, wer wann ’raus muss, wenn es wieder heißt: "Schnee kehren und streuen." Probleme mit Kies und Salz sollte es nicht geben. "Wir haben uns gut bevorratet."

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