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Schülerpraktikum : Berufspraxis vor den Herbstferien

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Perleberger Oberschüler bekamen für zwei Wochen Einblick in einen von ihnen ausgesuchten Betrieb / Nun starten die Schulferien

von
erstellt am 18.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Kunden bedienen, Tiere füttern und andere Mitarbeiter unterstützen – Diese und viele andere Aufgaben konnten Perleberger Oberschüler zwei Wochen lang in einem selbst ausgesuchten Betrieb übernehmen und wertvolle Erfahrungen für ihre spätere Berufswahl sammeln. Die Schüler sollten laut Vorgabe mindestens sechs Stunden pro Tag arbeiten. Wir haben zwei Schülern aus der Klasse 10d der Friedrich-Gedike-Oberschule Perleberg bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Bei seinem Praktikum in der Zoo-und Angelwelt Perleberg bekam Maximilian Knies Einblick in den Betrieb und die Aufgaben der Angestellten. Unter anderem durfte er das Futter für die Tiere abwiegen, Regale aufräumen oder die Scheiben der Glaskäfige in sauberem Zustand halten. Die Entscheidung, sein Praktikum dort zu absolvieren, fiel ihm leicht. ,,Bei meinem letzten Praktikum war ich bereits einmal hier und es hat mir gut gefallen“, erzählt Maximilian.

Besonders gut an den zwei Arbeitswochen findet er die netten Mitarbeiter und die Aufgaben, da sie nicht zu schwer für ihn sind. ,,Es hat mir im Betrieb viel Spaß bereitet und ich könnte mir vorstellen, hier später zu arbeiten, wenn andere Berufswege nicht funktionieren“, berichtet er. Er könne sich aber auch gut vorstellen, sein nächstes Praktikum bei der Polizei zu machen, um so noch weitere Berufe kennenzulernen.

Seine Klassenkameradin Emelie Schmidt hat sich die Prignitzer Badewelt in Wittenberge als Praktikumsplatz ausgesucht. In der ersten Woche bediente sie Kunden an der Theke und durfte unter anderem Lieferungen einsortieren. Ab der zweiten Woche konnte sie bei Aufgaben in der Schwimmhalle mitarbeiten, beispielsweise die Wassertemperatur messen oder im Sauna-Bereich die Kerzen anzünden. ,,Eine Angestellte in Bädern zu sein ist interessant, und wenn ich in diesem Beruf vielleicht arbeite, würde ich das gerne in einer größeren Schwimmhalle tun“, meint Emelie.

Durch das Praktikum hat sie einen Eindruck bekommen, was zum Beruf einer Bäderangestellten alles gehört. An ihrem Praktikum hat ihr besonders das Mithelfen in der Sauna und das Messen der Wasserwerte gefallen. ,,Ich durfte sogar einmal beim Babyschwimmen dabei sein“, freut sich Emelie. Ihre Mitschüler absolvierten ihr Praktikum beispielsweise im Krankenhaus, bei der Sparkasse, im Kindergarten oder im Autohaus. Das nächste Praktikum findet am Ende des Schuljahres statt. Bis dahin haben die Schüler noch Zeit, sich für einen neuen Betrieb zu entscheiden.

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