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Der Prignitzer

21. November 2017 | 16:56 Uhr

Berliner trauern um Bao Bao

vom

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2012 | 06:54 Uhr

Berlin | Der Berliner Riesenpanda Bao Bao ist tot. Der 34 Jahre alte Bär, der letzte seiner Art im Zoo der Hauptstadt, starb gestern in seinem Gehege. Das seltene Tier hatte sein Millionenpublikum wie sonst nur Eisbär Knut bis zu dessen Tod im März 2011. Nach Angaben von Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz war zuletzt bei dem Panda ein körperlicher Verfall zu beobachten. Bao Bao lebte seit November 1980 im Zoologischen Garten. Das Tier sei „ganz ruhig eingeschlafen“. Eine Sektion soll die genaue Todesursache klären.

Der zweijährige Jungbär kam als Geschenk der chinesischen Regierung an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) zusammen mit Tjen Tjen nach Berlin. Seine erste Partnerin starb 1984.
Die zweite Pandadame Yan Yan starb ebenfalls.

In Berlin endet mit dem Tod des Pandabären eine Ära. In Europa werden die weltweit vom Aussterben bedrohten Tiere nur noch in Wien und Madrid gezeigt. Das Tier habe ein „stolzes Alter erreicht“, sagte Blaszkiewitz der Nachrichtenagentur dpa. Bao Bao galt weltweit als der älteste in einem Zoo lebende männliche Panda.

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