Perleberg : Berliner Straße aus Sicht der Senioren

Im Rahmen der Brandenburgischen Seniorenwoche stand gestern die Stadtvisite auf dem Plan.
Im Rahmen der Brandenburgischen Seniorenwoche stand gestern die Stadtvisite auf dem Plan.

Resümee des städtischen Beirates: Ausbau bringt etliche Verbesserungen.

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06. Juni 2019, 12:00 Uhr

„Toll ist die Berliner Straße geworden und sehr übersichtlich“, betont Renate Hirschmeier. Als sachkundige Bürgerin vertritt sie die Stadt mit im Perleberger Seniorenbeirat. Und der traf sich gestern wieder zu seinem jährlichen Rundgang. Dieses Mal nahm man das jüngste fertiggestellte Straßenprojekt, die Berliner Straße, in Augenschein. Der erster Bauabschnitt dieser Hauptverbindungs- und Zubringerstraße der Stadt wurde für 1,7 Millionen Euro komplett saniert und Anfang April für den Verkehr freigeben. Abgesenkte Bordsteine an den Zufahrten; Parktaschen sorgen für geordnetes Abstellen der Fahrzeuge, der Kreisel für einen fließenden Verkehr und Querungshilfen, dafür, dass Fußgänger und Radfahrer gefahrlos von einer Straßenseite zur anderen gelangen. Ein erstes Aufhorchen: Während bei Überwegen Radler absteigen müssen, dürfen Querungshilfen radeln genommen werden. Diese sind behindertengerecht unter anderm mit Stop- und Noppenpflaster für Rollstuhlfahrer bzw. Sehbehinderte gebaut, und der Radler muss die etwas erhöhten Führungskanten ins Kalkül ziehen, erläutert Robert Kamierczak vom Ordnungsamt der Stadt. Auch habe man ganz bewusst die Bushaltestelle kurz hinter der Querungshilfen eingerichtet. Hält ein Bus, müssen die Autos dahinter warten, können die Fahrgäste aussteigen und gefahrlos die Straße überqueren. Zudem geben diese Verkehrsinseln ein hohes Maß an Sicherheit, denn beim Überqueren der Straße muss man sich jeweils nur in eine Richtung orientieren.

Fragen gab es dann auch wieder zur Quitzower Straße. Die Antwort: Da wird sich in absehbarer Zeit einiges verändern. Der Ausbau sei im Haushalt eingestellt und man rechnen noch in diesem Jahr mit dem Baubeginn.

Wenig Aussicht auf Erfolgt habe hingegen der Vorschlag, die unter Schutz stehenden Krähen auf dem Grahlplatz zu vergrämen. Sie würden dann nur ein Stück weiter ziehen, das Problem sei damit nicht gelöst. Eines will der Seniorenbeirat der Stadt aber selbst mal in Anspruch nehmen – das Angebot von Stadt und Polizei zur Verkehrsteilnehmerschulung.

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