Berge : Berge will Bebauungsplan

Ortsteile wollen bei Ausweisung von Baugrundstücken nachziehen

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28. November 2018, 08:33 Uhr

Die Gemeindevertretung Berge hat am Montagabend den Weg freigemacht für die Aufstellung eines Bebauungsplanes im Ort. Er umfasst kommunale und private Flächen der Familie Lenz. Beide Partner übernehmen die Finanzierung des 40 000 Euro teuren Bebauungsplanes anteilig. Auf dem kommunalen Teil sollen acht Einfamilienhäuser entstehen. Das private Areal soll der Erweiterung der Tagespflege Lenz dienen.

Die Gemeinde will mit diesem Schritt die Entwicklung des Unternehmens und zugleich Ansiedlungen ermöglichen. „Es gibt immer wieder Anfragen gerade junger Familien, die sich in Berge ansiedeln wollen. Doch derzeit stehen im Ort dafür keine Flächen zur Verfügung“, erläuterte die stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Scherfke-Weber. Bisher befinden sich auf den kommunalen Flächen Gärten, Bäume und ein Rodelberg. Die Grenze verläuft entlang eines Garagenbereiches, der erhalten bleibt. Ob auch der Rodelberg eine Zukunft hat, wird erst später entschieden. „Zunächst wollen wir die Möglichkeiten schaffen, dass Eigenheime errichtet werden können. Wie wir mit dem Rodelberg verfahren, können wir später noch entscheiden“ sagte Bürgermeister Wolfgang Eckel.

Mehrere Abgeordnete aus den Ortsteilen plädierten dafür, dort beispielsweise über Abrundungssatzungen ebenfalls Möglichkeiten zu schaffen, jeweils einige Häuser errichten zu können. Dies sei prinzipiell möglich, konstatierte Amtsdirektor Hergen Reker. In den nächsten Wochen sollen geeignete Standorte ausgelotet werden. Im Januar wollen sich die Abgeordneten dann mit dieser Thematik befassen.

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