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Köhlerhütte Tiefenthal : Beliebtes Ausflugsziel vor Wiederaufbau

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gemeinde will abgebrannten Holzbau neu errichten und bittet Bürger und Firmen um Unterstützung

von
erstellt am 28.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Sie war ein Anziehungspunkt für Kindergartengruppen, Schulklassen, Vereine, Ausflügler und Radwanderer – die Köhlerhütte bei Tiefental/Dallmin. Bis sie am 4. April ein Opfer von Brandstiftung wurde.

Die Gemeinde Karstädt will die Köhlerhütte als attraktiven Bestandteil des in den vergangenen Jahren stetig erweiterten Naturlehrpfads wieder entstehen lassen und setzt auf eine Spenden- und Unterstützeraktion. Das machte Bürgermeister Udo Staeck in einem Gespräch mit dem langjährigen Revierförster Jürgen Teubner deutlich. Unter dessen Regie war die Holzkonstruktion, in der bis zu 35 Personen Platz finden, 2002 als Jugendobjekt des CJD Prignitz entstanden.

„Unterstützt wurde das Vorhaben durch Waldbesitzer, die Oberförsterei Gadow und zwei Handwerksbetriebe“, erzählt Teubner. Er ist inzwischen Vorruheständler, erklärt sich jedoch bereit, einen Wiederaufbau fachlich zu begleiten und hofft ebenso wie der Bürgermeister auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung, ebenso der Feuerwehr. Diese könnte die Brandstelle beräumen und noch verwertbares Holz als Brennmaterial für den neuen Köhlerhütten-Grill bergen.

„Die Baupläne für die Hütte von damals sind vorhanden, Waldbesitzer würden Holz spenden“, meint der Förster i. R. „Ich kann mir gut vorstellen, den Wiederaufbau der Köhlerhütte über einen Kooperationsvertrag Waldpädagogik mit einer bestimmten Stundenzahl durch Fachpersonal zu unterstützen“, informiert der Leiter der Oberförsterei Gadow, Carsten Sander. „Toll wäre es, wenn die Schmiedebetriebe aus Blüthen und Berge wieder mitziehen – sie bauten damals den Grill bzw. die Rauchabzugshaube. Auch brauchen wir Tischlerleistungen bei der Anfertigung von Bänken und Tischen”, ergänzt Teubner.

Doch all das kostet Geld, wenn auch das eine oder andere zum Freundschaftspreis abgerechnet würde. Die Gemeinde als Bauherr kann das Vorhaben allein nicht tragen und ruft daher zu einer Spendenaktion auf. Beiträge können auf das Konto der Gemeinde unter dem Kennwort „Köhlerhütte“ überwiesen werden – IBAN DE04160601220000018120, BIG GENODEF1PER.

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