Erster Spatenstich am knotenpunkt der A24 : Baustart für neues Autobahndreieck Havelland

Fahrzeuge stauen sich auf der A 24 bei Kremmen. Bei einsetzenden Ferienreiseverkehr in Richtung Ostsee kommt es vor allem um das Dreieck Havelland noerdlich von Berlin zu teils kilometerlangen Staus. Der Umbau soll das ändern.
Fahrzeuge stauen sich auf der A 24 bei Kremmen. Bei einsetzenden Ferienreiseverkehr in Richtung Ostsee kommt es vor allem um das Dreieck Havelland noerdlich von Berlin zu teils kilometerlangen Staus. Der Umbau soll das ändern.

Berlin-Brandenburgs wichtigste Verbindung zu Nord- und Ostsee wird sechsspurig ausgebaut: Am Autobahndreieck Havelland bei Kremmen haben gestern die Arbeiten begonnen. So sollen Staus vermieden werden.

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17. September 2012, 07:19 Uhr

Kremmen | Berlin-Brandenburgs wichtigste Verbindung zu Nord- und Ostsee wird sechsspurig ausgebaut: Am Autobahndreieck Havelland bei Kremmen (Oberhavel) haben dafür gestern die Arbeiten begonnen. Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) und Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, nahmen am Knotenpunkt von A10 und A24 den symbolischen ersten Spatenstich vor.

Der Neubau ist nach dem Autobahndreieck Schwanebeck der zweite Bauabschnitt des beabsichtigten sechsstreifigen Ausbaus des nördlichen Berliner Rings. Der Knotenpunkt sei dem steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen, hieß es. "Der Umbau stellt sicher, dass der Verkehrsablauf für die für den Zeitraum bis 2025 prognostizierten 65 000 Fahrzeuge am Tag flüssig gehalten wird und die Zahl der Unfälle zurückgeht", erklärte Vogelsänger.

Auf 5,34 Kilometern wird in den kommenden beiden Jahren alles umgestaltet. Neben sechs Fahrbahnen werden dort vier neue Brücken errichtet, die Ausfahrt Kremmen umgebaut, 350 000 Kubikmeter Erde ab- und 620 000 Kubikmeter Boden aufgetragen. Die Bauarbeiten sollen bis 2014 abgeschlossen sein. Insgesamt 52 Millionen Euro sind hierfür nach Ministeriumsangaben veranschlagt, die überwiegend vom Bund getragen werden. Etwa ein Drittel davon sind EU-Mittel. Als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit ist der Autobahnring bereits auf über 120 Kilometern durchgängig sechsstreifig befahrbar.

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