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Der Prignitzer

22. November 2017 | 14:13 Uhr

Wohnungsbau : Baustart auf der Ölmühle Ost

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Knapp 25 Grundstücke können zwischen Denkmalspeicher und Bahndamm bebaut werden. Erste Reihe schon fast ausverkauft.

von
erstellt am 04.Mär.2017 | 04:55 Uhr

Auf den 45  000 Quadratmetern zwischen Ölmühlspeicher und Bahndamm wird seit gestern offiziell gebaut. Eigenheime entstehen. „Wir gehen von knapp 25 Grundstücken mit einer Größe zwischen 800 und 900 Quadratmetern aus, die hier in den nächsten Jahren bebaut werden können“, sagt Lutz Lange. Er sowie Jan Lange, beide Gesellschafter der Genesis GmbH, vollzogen gemeinsam mit Bauamtsleiter Martin Hahn den ersten Spatenstich in dem Wohngebiet.

Das Gelände gehört der Genesis GmbH. Sie bietet Hausbesitzern in spe erschlossene Grundstücke zum Erwerb an. Wer in allererster Reihe direkt an der Wasserkante bauen will, muss sich beeilen. Von den neuen Grundstücken dort sind nach Langes Angaben bereits fünf vergeben. Planerin Karin Koska vom Büro KK-RegioPlanPritzwalk betont in diesem Zusammenhang, dass das Gebiet insgesamt für eine gute Wohnqualität stehe. Beispiel Lärmschutzwall zur Bahnstrecke hin. Die Firma Eggers steht kurz vor dem Abschluss der Arbeiten daran und steht nach den Worten von Niederlassungsleiter Thomas Balschun gleichzeitig in den Startlöchern, um im ersten Abschnitt mit dem Bau jener Straße beginnen zu können, die in U-Form das Wohngebiet von der Bad Wilsnacker Straße aus durchzieht. Für das gesamte Projekt fließt kein Fördergeld, betonen die Langes.

Die Planungen für den Straßenbau hat das Büro Rauchenberger übernommen. „Wir arbeiten mit Firmen aus der Region, die zum Teil schon seit vielen Jahren für die Genesis tätig sind“, betont Lutz Lange. Das gilt auch für die Andreas Block GmbH aus Sükow, die Hausbauten übernimmt.

Noch einmal zurück zur Wohnqualität: Planerin Kostka hebt den hohen Grünanteil im Wohngebiet hervor. Von den 45  000 Quadratmetern gesamt sind 21000 Quadratmeter Baufläche. Sie sagt, pro angefangene 250 Quadratmeter versiegelte Fläche solle ein Laubbaum – wahlweise auch ein Obstbaum – gepflanzt werden.

„Wir als Stadt sind froh über Baugrundstücke in derartig attraktiver Lage am Wasser“, betont Bauamtsleiter Martin Hahn. Und er erklärt, das entspreche der städtebaulichen Strategie, Wittenberge zum Wasser hin zu entwickeln.

 

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