Ein Ortsteil entwickelt sich : Bauland und attraktiveren Spielplatz

Der Düpower Ortsvorsteher Reiner Guhl.
Der Düpower Ortsvorsteher Reiner Guhl.

Anliegen der Düpower stoßen bei Stadt auf offene Ohren. Lob an Betriebshof für Wegeunterhaltung

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05. Dezember 2017, 05:00 Uhr

„Im Vergleich zum Vorjahr sind wir zwar vier Einwohner weniger, aber wir haben die meisten Kinder bekommen“, freut sich Düpows Ortsvorsteher Reiner Guhl. 349 Einwohner zählt Düpow jetzt und „wir sind ein überaus junges Dorf, sprich es zieht immer mehr junge Familien zu uns“, ergänzt der Ortsvorsteher. Entsprechend sind auch die Themen, die auf der Einwohnerversammlung angesprochen wurden.

Stichwort Bauland: Hier konnte Hagen Boddin, stellvertretender Bürgermeister, verkünden, dass es inzwischen nicht mehr aussichtslos ist, neue Bauplätze im Dorf zu erschließen. Denn die Regionalplanung behaart nicht mehr strikt darauf, dass erst die Stadt und dann ihre Ortsteile auch für Bauinteressierte Offerten vorhalten. „Wir sind Düpower und wollen es auch bleiben“, mit dieser Forderung sah sich dei Stadt immer wieder konfrontiert. „Jetzt bin ich eigentlich recht optimistisch, dass auch in unserem Dorf weiter gebaut wird und sich so immer mehr junge Familien hier ansiedeln. Das Gebiet ist schon ins Auge gefasst, doch alles muss natürlich noch durch die entsprechenden Gremien“, so der Ortsvorsteher.

Und Kinder wollen spielen. „Wir haben zwar einen Spielplatz, aber bei dessen Ausstattung gibt es noch viel Luft nach oben“, gesteht der Ortsvorsteher. Die Stadt signalisierte, dass man da dran sei, für einen Volleyballplatz auf dem Areal konnte sie sich aber nicht so recht erwärmen. Der Grund: Die in Nachbarschaft befindliche eingezäunte Pumpstation. „Für den Volleyballplatz werden wir auch noch eine Lösung finden“, ist sich Reiner Guhl sicher. Als Ortsvorsteher sieht er sich als eine Art Türöffner, „dass diese offen gehalten wird, dafür müssen alle mitsorgen.“ Das schaffe letztlich dann auch Zufriedenheit. „Denn die Stadt, das sind doch auch wir in den Ortsteilen“, vertritt Reiner Guhl die Meinung.

Zufrieden sind die Düpower mit der Umbenennung ihres Postweges in Am alten Postweg. „Es gab keine Probleme“, so der Ortsvorsteher. Und zufrieden sind sie auch mit der Arbeit des Stadtbetriebshofes. „Die Wege werden top gepflegt, natürlich bei viel Regen sind sie auch schnell wieder zerfahren.“ Positiv sei, dass neben der neuen Brücke über die Jeetze nun auch der Weg von der B 5 dorthin in Ordnung gebracht wurde. Gleichso habe man die Aufwerfungen auf dem Radweg entlang der B 5, der vor allem auch von etlichen Schulkindern genutzt werde, beseitigt. Hinsichtlich Winterdienst ist die Stadt hier nicht in der Pflicht, da der Radwegs nicht in ihre Hoheit falle. Sie gebe aber die Anregung, dass jener im Winter geräumt wird, weiter. Boddin machte aber deutlich, dass sicher niemand garantieren könne, dass jener schon morgens um 6 Uhr von Schnee und Eis befreit ist.

Bereits Angebote hat sich die Stadt für den Bereich vor der Kirche eingeholt, um ihn entsprechend zu befestigen. Allerdings wolle man noch mit dem Gemeindekirchenrat sprechen, dass auch dieser sich an den Kosten beteiligt.

Und auch der Wunsch nach einem Dorfgemeinschaftshaus macht in Düpow die Runde. Doch noch ist hier einzig der Wunsch, der Vater des Gedanken.

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