Wittenberger Schulungszentrum : Baufinale bei der DGZfP

Endspurt auf der Baustelle: Regionalleiter Fred Sondermann schaut zu, wie Benjamin Bajrami von der Firma Cordes Sicherheitstechnik Teile der  Alarmanlage installiert.
Endspurt auf der Baustelle: Regionalleiter Fred Sondermann schaut zu, wie Benjamin Bajrami von der Firma Cordes Sicherheitstechnik Teile der Alarmanlage installiert.

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung nimmt ab Januar Schulungsbetrieb im neuen Anbau auf. Auch rund 50 Parkplätze entstehen.

svz.de von
10. Dezember 2013, 22:00 Uhr

Hell, geräumig und mit moderner Präsentationstechnik ausgestattet – die zwei neuen Schulungsräume, die der Anbau am Gebäude der DGZfP in Wittenberge beherbergt, bieten für die hier künftig stattfindenden Kurse beste Voraussetzungen. Seit 1999 betreibt der Verein Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung in der Elbestadt ein Schulungszentrum, in dem Techniker in der Werkstoffprüfung aus- und fortgebildet werden.

„Aufgrund der Tatsache, dass wir das einzige Regionalzentrum mit einer Spezialisierung sind – bei uns geht es vor allem um Prüfungsarbeiten an Eisenbahntechnik wie Radsätzen, Achsen und Schienen – reicht unser Einzugsgebiet Deutschlandweit und über die Bundesgrenzen hinaus bis nach Dänemark, Österreich und die Schweiz“, erklärt Regionalleiter Fred Sondermann. Entsprechend stark nachgefragt seien die Kurse, die hier angeboten werden. „Rund 180 Lehrveranstaltungen führen wir jährlich durch, mit der bisherigen Raumkapazität konnten vier bis fünf Kurse parallel laufen, mit den neuen Schulungsräumen sind es künftig bis zu sieben“, erklärt Sondermann. Damit können auch jene Kurse, die bislang an der Zweigstelle Magdeburg abgehalten wurden, in die Elbestadt geholt und so Kräfte gebündelt werden. Schließlich entsteht im Anbau auch ein neuer Eingangs- und Empfangsbereich.

Neben den Kapazitätsgrenzen der bisherigen Räumlichkeiten sei auch die stetig steigende Bedeutung der Erwachsenenbildung für die DGZfP ausschlaggebend gewesen, sich zu erweitern. „Einerseits verändern sich viele Berufe im Laufe der Zeit, neue Techniken verlangen Spezialkenntnisse, die in der Ausbildung gar nicht alle berücksichtigt werden können und bei Instituten wie unserem zusätzlich erworben werden“, sagt Sondermann. „Andererseits wollen sich aber auch die Menschen selbst zunehmend weiter entwickeln, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen ausbauen, und ihre Arbeitgeber unterstützen sie dabei und buchen die entsprechenden Kurse.

Schließlich sei Auch der Anspruch an derartige Ausbildungsangebote gestiegen, sowohl was die Qualität angeht, aber auch das Umfeld. „Aus diesem Grund ist das Areal hell und freundlich gestaltet und bietet auch Ecken zur Erholung – beispielsweise die kleine Cafeteria mit Terrasse, Sitzgelegenheiten und Teich.“

Ein Weiteres Projekt forciert der Verein außerhalb seines bisherigen Geländes. Es gebe Gespräche mit der Stadt über den Erwerb des Parkplatzes zwischen Schillerplatz und Goethestraße, der bislang eher einem wilden Acker gleicht, auf dem Fahrzeuge bei Schlechtwetter im Matsch versinken und im Sommer große Mengen Staub aufwirbeln. „Wir planen, diesen Parkplatz ordentlich herzurichten und auch Grünflächen anzulegen“, sagt Sondermann und verweist darauf, dass die Stellflächen zum Teil für die DGZfP reserviert sein sollen, gut die Hälfte aber der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung stehen soll. Insgesamt 60 Stellflächen könnten so neu entstehen und die Parkplatzsituation am Bahnhof weiter entlasten.

Im Testbetrieb haben sich die neuen Räume bereits bewährt, ab Januar sollen dort regulär Kurse stattfinden.


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